INFORMATIONEN FÜR WOHNUNGSLOSE, VON WOHNUNGSLOSIGKEIT BEDROHTE UND MENSCHEN MIT ARMUTSERFAHRUNG

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  • Alle Sanktionen bei Hartz IV streichen

    Nach dem Bekanntwerden der gestiegenen Zahl von Sanktionen gegen Menschen im Hartz-IV-Bezug fordert Werner Schulten, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN und Sprecher der...


Artikel
Mensch und Tier kämpfen mit der Kälte PDF Print E-mail
Written by SÜDKURIER   
Wednesday, 08 February 2012 23:15
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Die Obdachloseneinrichtungen in Friedrichshafen haben wegen der Kälte nicht mehr Zulauf als sonst. Enten und Schwänen machen die Eisflächen nichts aus. Beim bisher einzigen Rettungseinsatz lief ein vermeintlich festgefrorener Schwan einfach davon. Die Eiszeit in Friedrichshafen geht weiter, doch anders als in den Werkstätten oder beim ADAC hat die Bahnhofsmission keinen größeren Ansturm als sonst. "Ich war überrascht, dass morgens um 8 Uhr nicht schon viele auf die Öffnung gewartet haben“, sagt Christa Dreer. Sie ist eine der drei hauptamtlichen Mitarbeiter. Mit ihren Kollegen, zu denen auch zehn ehrenamtliche Helfer gehören, versorgt sie Wohnungslose und Bedürftige mit Kaffee, Tee und Broten mit Marmelade oder Honig. "Tee bekommt jeder so viel er möchte. Kaffee gibt es in jeder Schicht nur eine Tasse pro Person“, erklärt sie.

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Jeder Tag draußen ist einer zu viel PDF Print E-mail
Written by Welt-online   
Monday, 06 February 2012 14:30
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Etwa 340 Obdachlose in München übernachten auch bei Eiseskälte im Freien. Wie Streetworker und Ärzte versuchen, Wohnungslosen zu helfen und an Grenzen stoßen. Der Einkaufswagen vor dem Eingang der Teestube quillt fast über. Jacken liegen darin, Decken und Schlafsäcke. Ein paar Meter weiter stehen zwei Männer und rauchen. Lange halten sie es bei der klirrenden Kälte allerdings nicht aus, dann gehen sie wieder rein. Drinnen, im Tagestreff "Teestube komm" vom Evangelischen Hilfswerk München, gibt es warmen Tee und Kaffee - für 10 und 40 Cent pro Becher. An den Tischen sitzen acht Männer und zwei Frauen. Sie lesen Zeitung oder gönnen sich ein warmes Essen, das sie sich in der Küche selbst zubereitet haben. "Wir haben nicht jeden Winter Temperaturen von minus 10 oder minus 17 Grad - schon gar nicht eine ganze Woche", sagt Einrichtungsleiter Franz Herzog. Er engagiert sich seit 25 Jahren für Obdachlose. "Es sind immer noch Menschen draußen und das treibt uns um", sagt er. "Jeder Tag draußen ist einer zu viel." Die Streetworker und Sozialarbeiter der "Teestube" haben sich zum Ziel gesetzt, Vertrauen zu schaffen, Mut zu machen. Sie beraten Wohnungslose bei Alltagsproblemen und versuchen, ihnen wieder ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen.

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Obdachlos in der Eiseskälte: In der Notschlafstelle sind genügend Plätze frei PDF Print E-mail
Written by freiburg.de   
Sunday, 05 February 2012 19:47
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Für die nächsten Tagen sagen Meteorologen eine Verschärfung der Eiseskälte voraus, die vor allem Menschen ohne Wohnung bedroht. Im Übergangshaus für wohnungslose Menschen an der Haslacher Straße 11 stehen ausreichend Notschlafplätze zur Verfügung. Sozialbürgermeister von Kirchbach bittet die Bürgerschaft um verstärkte Aufmerksamkeit.Mit diesem Haus in Obhut des Amtes für Wohnraumversorgung kommt die Stadt ihrer Verpflichtung nach, unfreiwillig obdachlosen Menschen ein Obdach zur Übernachtung und für den Aufenthalt während des Tages bereitzustellen. Es gibt 60 reguläre Plätze in Mehrbettzimmern, darunter sind acht geschützte Plätze für Frauen, acht Plätze für Menschen mit Hund, ein Zimmer für Rollstuhlfahrer und ein Krankenzimmer. Hinzu kommen 12 Plätze in Räumen für Notsituationen. Zum Angebot gehören Teeküchen mit Kochgelegenheit zur Selbstversorgung, Tagesaufenthalt für die Übernachtungsgäste, Duschen, Waschmaschine und Schließfächer.Das Haus ist erreichbar unter Tel. 8964160 und ganzjährig täglich von 18 bis 23 Uhr aufnahmebereit. Übernachtungsgäste können sich ganztägig in den Teeküchen aufhalten und werden dort, wenn gewünscht, mit einer Anschlussunterkunft versorgt, etwa im Wohnheim an der Wonnhalde. Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach sagt: "Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Plätze im Übergangshaus für wohnungslose Menschen auch in diesem Winter reichen wird. Das Haus war noch nie voll ausgelastet, auch nicht während der eiskalten Wochen im vorletzten Winter.“

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Jede Nacht Kampf gegen den Kältetod PDF Print E-mail
Written by faz.net   
Sunday, 05 February 2012 07:22
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Auch bei zweistelligen Minusgraden leben Menschen auf der Straße. Sozialarbeiter suchen mit dem Kältebus Obdachlose auf und helfen ihnen zu überleben.Peter Nordmann fährt im Schritttempo an Hauseingängen und Bushaltestellen vorbei und blickt aus dem linken Seitenfenster des weißlackierten Kleintransporters. Vor dem Fenster eines Möbelgeschäfts sitzen zwei Frauen auf einer Matratze, mit dicken Wollmützen auf dem Kopf und in eine Bettdecke eingehüllt. „Die sind gut versorgt, da müssen wir nicht helfen“, sagt Nordmann. Der 63 Jahre alte Sozialarbeiter ist seit 15 Jahren als Fahrer des Kältebusses unterwegs. Sein Beifahrer Alexander Mosch ist seit drei Jahren als Sozialhelfer dabei.Der Kältebus des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten fährt seit 1988 von November bis April durch Frankfurt, um wohnungslosen Menschen zu helfen. "Mit unserer Arbeit sichern wir das Überleben dieser Menschen", sagt Heiko Ewald, Bereichsleiter des Vereins.Die Sozialarbeiter fahren täglich von 21 bis 5 Uhr bekannte Schlafstätten Wohnungsloser an und kontrollieren, ob sie gut versorgt sind. „Dabei arbeiten wir eng mit der Elisabeth-Straßenambulanz der Caritas und mit Streetworkern und Sozialarbeitern des Beratungszentrums Bleichstraße zusammen“, erläutert Ewald. "Keiner soll erfrieren“, sagt Maria Goetzens, Ärztin der Elisabeth-Straßenambulanz. Sie hebt hervor, dass die verschiedenen Hilfsorganisationen in der Stadt zum Wohl der Obdachlosen gut miteinander kooperierten.

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BSAG lässt Obdachlose kostenlos mitfahren PDF Print E-mail
Written by Weser Kurier   
Saturday, 04 February 2012 08:06
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Aufgrund der frostigen Temperaturen dürfen obdachlose Menschen ab sofort kostenlos Busse und Bahnen kostenlos nutzen können. Bei anhaltender Kälte soll die Aktion noch bis Ende des Monats fortgesetzt werden.Aufgrund der frostigen Temperaturen dürfen Obdachlose ab sofort kostenlos Busse und Bahnen kostenlos nutzen können. Bei anhältender Aktion soll die Aktion noch bis Ende des Monats fortgesetzt werden."Menschen, die aufgrund ihrer Lebenssituation kein Dach über ihrem Kopf haben, können sich zum Aufwärmen im hinteren Teil der Bahnen und Busse im gesamten Bremer Liniennetz kostenlos aufhalten", schreibt die BSAG in einer Pressemitteilung. Das Mitführen von Tieren und Hausrat sei jedoch aus Platzgründen nicht möglich und an den Endhaltestellen müsse ausgestiegen werden. Die Linkspartei begrüßt diese Entscheidung: Angesichts von derzeit rund 140 Kältetoten in Europa ist das ein wichtiges Angebot für die Obdachlosen in Bremen“, sagt Klaus-Rainer Rupp, verkehrspolitischer Sprecher der Partei. "Wir freuen uns darüber, dass die BSAG bereit ist, aufgrund der eisigen Temperaturen schnell und unkompliziert Hilfe anzubieten. Offenbar ist das auch einmalig. Berlin hat immerhin seine U-Bahnhöfe geöffnet, aber was den öffentlichen Nahverkehr angeht, ist die BSAG Vorreiter.“. Kritik äußert die Linkspartei allerdings an der Regelung, dass sich Obdachlose nur im hinteren Teil der Busse und Bahnen aufhalten sollen. Das sei diskriminierend, findet Rupp.  „Von dieser Separation sollte die BSAG absehen."

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