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Obdachlos - verarmt und vergessen Stadtmission in Berlin rettet wohnungslose Menschen vor dem Erfrierungstod PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Thursday, 25 November 2010 08:45
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Sie stehen am Rande der Gesellschaft, gelten als arbeitsunwillig und als Versager - Obdachlose tragen ein schweres Schicksal. Häufig sind sie unverschuldet in ihre Situation geraten. Ob durch Arbeitsplatzverlust, finanzielle Krisen oder Krankheit. Besonders schwer ist ihr Leben im Winter. Jährlich werden mehrere Wohnungslose Opfer des Kältetodes. In Berlin sorgt die Stadtmission dafür, dass die Obdachlosen auch die harte Jahreszeit gut überstehen. vivo-Moderator Gregor Steinbrenner hat die Mitarbeiter in ihrem sogenannten Kältebus begleitet.

Seit 1994 schickt die Berliner Stadtmission den Kältebus durch die Straßen der Stadt. Damals war ein Obdachloser erfroren, weil er sich nicht mehr aus eigener Kraft einen Übernachtungsplatz suchen konnte. Vom 1. November bis zum 3. März ist das rettende Fahrzeug unterwegs und sucht nach hilflosen Wohnungslosen.
Die Mitarbeiter suchen das Gespräch mit ihren "Schützlingen" und versorgen sie mit heißen Getränken und warmen Schlafsäcken. Kältebusfahrer Artur Darga ist polnischer Abstammung und war in seinem Leben selbst schon auf Hilfe angewiesen. Er weiß, wie wichtig die Arbeit der Stadtmission ist. Sein ständiger Begleiter ist Hund "Tykwa", der eine besonders positive Wirkung auf Obdachlose hat. Schließlich teilen viele Wohnungslose ihr Leben mit den treuen Vierbeinern. Außerdem gehört zum Team ein täglich wechselnder ehrenamtlicher Begleiter.

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