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Wo Duisburgs Obdachlose Schutz vor Kälte finden PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Thursday, 09 December 2010 06:40
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Duisburg. Es ist bitterkalt in diesen Dezember-Tagen. Die Temperaturen fallen vor allem in den Abend- und Nachtstunden weit unter den Gefrierpunkt. Für jene Menschen, die ihr Leben auf der Straße verbringen, ist dies die gefährlichste Zeit des Jahres.

Doch Duisburg kümmert sich vorbildlich um seine Obdachlosen. „Ich arbeite seit 24 Jahren in diesem Bereich und hier seitdem noch kein einziger Mensch erfroren“, sagt Roland Meier. Und der Leiter des Fachbereichs Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie hofft, dass diese für eine Großstadt beeindruckende Bilanz auch nach dem Winter 2010/11 noch Bestand hat.

Wohnungslosigkeit vermeiden

„Unser Grundansatz lautet: Wir versuchen, Wohnungslosigkeit zu vermeid en.“ Die Frau, die das sagt, heißt Andrea Bestgen-Schneebeck. Sie ist Abteilungsleiterin im städtischen Amt für Soziales und Wohnen. Und sie gehört mit ihren Amtskollegen zu jenem Netzwerk, das sich in Duisburg um die Betreuung der Obdachlosen kümmert. Bevor einer Familie oder einer Einzelperson der Rauswurf droht, wird seitens der Stadt zunächst geprüft, ob es nicht Lösungen gibt, die Wohnung doch noch zu halten. Etwa durch Mietschuldenübernahme. Wird dabei kein Kompromiss gefunden, warten stets andere Unterbringungsmöglichkeiten. Für Familien stehen sofort Alternativ-Wohnungen bereit. „Die landen nie auf der Straße“, so Bestgen-Schneebeck. Und für alleinstehenende Personen gebe es an der Unterstraße/Ecke Marientorbrücke (für Männer) und an der Pappenstraße (für Frauen) Häuser mit so genannten Notübernachtungsplätzen.

Und wie sehen diese Plätze nun genau aus? Das „Haus am Hafen“ an der Unterstraße ist ein Betonklotz, dessen äußeres Erscheinungsbild auf den ersten Blick in seiner Abgenutztheit verschreckt. In dem Hochhaus wartet aber beim ersten Schritt durch die Tür nicht nur wohlige Wärme, sondern auch ein Empfang, der rund um die Uhr besetzt ist.

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