| Jetzt sind wir in der Bredouille |
|
|
|
| Wednesday, 25 May 2011 16:25 |
|
Default text Der Sammelbegriff für die rund 170 Männer, Frauen und Kinder, die in der Wohneinrichtung an der Wetternstraße in Harburg leben, lautet "Menschen in der öffentlichen Unterbringung": Diese Plätze sind hamburgweit in den vergangenen Jahren abgebaut worden. Harburg. Nun aber steigt der Bedarf wieder und, so Andrea Picker, Regionalleiterin bei "Fördern und Wohnen": "Jetzt sind wir in der Bredouille." Obdachlose, Asylbewerber und allgemein Flüchtlinge, deren Aufenthaltsstatus noch nicht geklärt ist: Diese Menschen leben in der "öffentlichen Unterbringung". Die Einrichtung an der Wetternstraße ist die zweitgrößte Unterkunft des städtischen Trägers "Fördern und Wohnen" im Bezirk Harburg. In den rund 270 Plätzen der in den 90er-Jahren errichteten Wohnanlage an der Winsener Straße in Sinstorf sind hauptsächlich Familien in abgeschlossenen Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Einbauküchen untergebracht. An der Wetternstraße leben rund 100 Migranten und 70 Obdachlose in Zwei-Bett-Zimmern. Sie teilen sich Gemeinschaftsduschen, -WCs und -Küchen. Die Menschen kommen aus 20 verschiedenen Nationen, so Holger Wüpper, der seit sieben Jahren die Einrichtung an der Wetternstraße leitet, haben aber im Kern eine Gemeinsamkeit: Sie haben kein Dach über dem Kopf. Sei es, weil sie "schon einmal durch das soziale Netz gefallen sind" und nun obdachlos sind, so Picker, oder weil sie per Gesetz keine Wohnungen anmieten dürfen, solange ihr Asylantrag nicht bewilligt wurde. mehr lesen |














