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"Wohnungslosigkeit nimmt wieder zu" |
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Sozialarbeiter dringen auf mehr Prävention gegen den Verlust der eigenen vier Wände. Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland haben keine eigene Wohnung. Der Verlust der Bleibe kann viele Ursachen haben: Armut und Arbeitslosigkeit, Sucht und Gewalterfahrung, Illegalität, eine psychische Erkrankung, besonders heftige Schicksalsschläge. Eine offizielle Statistik, wie viele Menschen in Deutschland betroffen sind, gibt es nicht. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe schätzt die Zahlen regelmäßig und erwartet nach zehn Jahren Rückgang nun wieder eine Verschärfung des Problems. Ein geringerer Anteil – 20.000 Menschen – lebt tatsächlich auf der Straße. Die meisten Betroffenen werden an Heime, Notübernachtungen, Asyle und Frauenhäuser vermittelt oder kommen in Billigpensionen, bei Verwandten und Freunden unter. „Es trifft vor allem erwerbsfähige Menschen ohne Arbeit. Neben ihrer Armut kämpfen sie oftmals noch mit anderen Problemen“, sagt Thomas Specht, der Geschäftsführer des Dachverbandes für Wohnungslosenhilfe. Sabine Blumensath, Sozialarbeiterin und Buchautorin betont: „Wohnungslosigkeit geht durch alle Schichten. Es sind oft Menschen mit schwierigen Vorgeschichten, mit Brüchen, die sie aus der Bahn geworfen haben.
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