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Das harte Leben auf der Straße PDF Print E-mail
Tuesday, 05 July 2011 17:33
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Unterricht mal anders: Im Rahmen der Projektwoche an der St.-George's-School helfen Schüler bei der Betreuung von Obdachlosen. Sie verteilen Tüten mit Lebensmitteln und lernen so ganz praktisch die Arbeit der Heilsarmee kennen. Ein Brötchen, eine Packung Schmelzkäse, ein Plastikmesser, ein Früchtejoghurt, ein Plastiklöffel, Tütensuppen, Äpfel, Müsliriegel, Seife – zusammengerechnet durften die Artikel in der Plastiktüte mit dem roten Logo der Heilsarmee nicht mehr als zwei Euro kosten. Unterstützt von Matthias Lindner, einem Offizier der Heilsarmee, hat eine kleine Gruppe von Schülern der englischsprachigen Rondorfer St.-George's-School am Morgen die Pakete zusammengestellt, die Kosten kalkuliert und alles eingekauft. Im Rahmen der Projektwoche an ihrer Schule wollen diese Schüler die Tüten an Obdachlose im Kölner Süden verteilen und so ganz praktisch die Arbeit der Heilsarmee kennen lernen. Max und Micha, 17 und 16 Jahre alt, absolvierten in den vergangenen Tagen bereits einen anderen Programmpunkt in ihrem Wochenplan. Sie halfen im Café des Männerwohnheims der Heilsarmee in Ehrenfeld aus: Aufräumen, Essen vorbereiten, Servieren. Im Erik-Wickberg-Haus finden bis zu 70 Wohnungslose Unterkunft, die mit Unterstützung von hauptamtlichen Fachkräften wieder in die Gesellschaft zurück finden wollen. Im angegliederten Café werden preisgünstige Gerichte serviert. Der gut ins Veedel integrierte Anlaufpunkt wird auch von Nachbarn gerne und häufig genutzt. Wohnungslose treffen so auf Menschen aus anderen Milieus. [mehr lesen]

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