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Wie ein Boot in Seenot PDF Print E-mail
Written by Jörg"Yogi" Müller   
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Das Leben ist wie ein Boot, das in Seenot geraten ist, weil es ein Leck hat.

Egal wie hart wir arbeiten, egal wie groß unser Schöpfeimer ist, egal wie viele Freunde uns helfen, das Boot läuft weiter mit Wasser voll.

Aber was ist, wenn wir die Tatsache akzeptieren, das unser Boot ein Loch hat und früher oder später sinken wird?

Aber wir versuchen uns weiter zu retten ohne Hoffnung, das Wasser einzudämmen.

Aber Rettung ist unser Lebensmotto geworden.

Uns von Begierde und Anhaftung zu befreien, wäre die Lösung der Tragödie unserer Existenz.

Stattdessen richten wir unsere Augen nach oben zum Himmel in der Hoffnung auf ein Wunder.

Wissen aber insgeheim das es zwecklos ist.

Macht Euch keine Sorgen:

Alles wird noch schlimmer.

Verlangen und Begierde sind die Wurzeln meiner Probleme.

Das Leben ist dann problematisch, wenn ich das Verlangen habe, dass es anders verlaufen soll.

Mein getrennt Sein von dir ist um so viel Grad schmerzhaft, soviel Grad Verlangen da ist, mit dir zusammen zu sein.

Ich leide soviel wenn ich krank bin, wie viel Verlangen ich entwickele Gesund zu sein.

Mein älter Werden ist so viel Misere, soviel Verlangen ich habe jung zu sein.

Mein Tod macht mir so viel Angst, so viel ich Verlangen habe lange zu leben.

Das Leben ist dann ein Problem für mich, wenn ich die Nase voll habe und allem ausweiche und versuche zu umgehen.

Nur wir Menschen wollen, dass die Kühe anfangen zu fliegen.

Aber die sind beim Grasen sehr zufrieden.

Yogi bat mich seine Gedanken auf unsere Seite zu stellen. Das machen wir gerne. Auch mit den Hinweis  dasYogi es für die Straßenzeitung "Tagessatz" geschrieben und dort veröffentlicht hat.

Jürgen

 

 

 

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