| Flucht vor Kälte und Einsamkeit |
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| Written by Michael Peter Bluhm |
| Thursday, 03 November 2011 16:53 |
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Default text Sozialarbeiterinnen berichten von ihrem Arbeitsalltag im Ulmer Übernachtungsheim: Immer mehr Bürger der Stadt können sich die hohen Mieten nicht mehr leisten. Immer mehr Frauen sind wohnsitzlos und finden eine Zuflucht im Übernachtungsheim des Deutschen Roten Kreuzes. Dort ist der umherreisende Obdachlose ein selten gesehener Gast geworden. Ihn haben in Ulm lebende Bürger abgelöst, welche die hohen Mieten nicht mehr bezahlen können und nun auf der Straße leben. Von solchen Schicksalen haben die Sozialarbeiterinnen Karin Ambacher und Claudia Steinhauer vor Kurzem im Museum für Brotkultur berichtet. Warmes Abendessen günstigDie Informationsveranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“ fand ein großes Echo und bei der Diskussion zeigte sich, dass es die beiden Rednerinnen mit einem fachkundigen Publikum zu tun hatten. Karin Ambacher ist die Leiterin des Ulmer Übernachtungsheims. Ihre Chefin, die Abteilungsleiterin der sozialen Dienste beim Roten Kreuz, Claudia Steinhauer, ist unter anderem für die Tafelläden in Ulm und Alb-Donau-Kreis zuständig. Das Übernachtungsheim des Roten Kreuzes profitiert von der Ulmer Tafel (siehe eigener Bericht) insofern, als deren ehrenamtliche Mitarbeiter den Gästen von Montag bis Freitag ein Vier-Gänge-Menü als warmes Abendessen zum Preis von einem Euro anbieten. Am Wochenende gibt es warme Mahlzeiten und Abendbrot für die Geringverdiener mit Lobbykarte kostenlos. |
| Last Updated on Sunday, 13 November 2011 08:30 |














