| Mit dem Frost schlägt soziale Kälte durch |
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| Wednesday, 16 November 2011 08:09 |
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Default text Die kalte Jahreszeit bedroht nicht nur Obdachlose. Menschen in Armut fürchten hohe Heizkosten. Sich nie etwas leisten zu können, macht gerade in den dunklen Wochen vor Weihnachten auch psychisch krank. Auffangstellen bieten Hilfe - und sei es nur ein offenes Ohr. Der erste Nachtfrost treibt nicht nur Obdachlose in die Auffangstellen in Niedersachsen. Auch Menschen mit wenig Geld fürchten wegen steigender Heizkosten die kalte Jahreszeit. Und verstärkt zieht Armut auch psychische Probleme nach sich, in den dunklen Monaten und der Zeit vor Weihnachten schütten Betroffene ihr Herz aus. Anlaufstellen gibt es viele in Niedersachsen - aber keine Lösung für alle Probleme. "Zunehmend sind Menschen mit Nachzahlungen im Energiebereich überfordert", berichtet der Armutsexperte des Caritasverbandes Hildesheim, Ralf Regenhardt. „Betroffen sind Alleinerziehende und einkommensschwache kinderreiche Familien.“ Die Folge sei, dass die Energieversorgung abgestellt werde - An- und Abklemmgebühren für Strom etwa könnten aber alleine schon mit 250 Euro zu Buche schlagen. „Da setzt eine Spirale ein - kein warmes Essen, keine geheizten Räume“, meint Regenhardt. „Gerade Kinder sind betroffen, in einer kalten Bude können sie nicht vernünftig Hausaufgaben machen.“ Zwar bemühten sich Sozialleistungsträger um eine Darlehenslösung - diese greife meist aber nicht sofort. [weiter lesen] |














