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Winterhilfe für 1800 Obdachlose in Köln PDF Print E-mail
Wednesday, 30 November 2011 13:07
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Damit niemand erfiert, gibt es mehr Schlafstellen und eine Notfall-Hotline.Bei Minusgraden suchen Hilfskräfte die Menschen auf der Straße auf.Sobald die Temperaturen unter Null Grad sinken, sammeln sich abends die Hilfstrupps. In sogenannten Kältegängen schauen sie nach den Obdachlosen, die auch im Winter die Nächte im Freien verbringen. Rund 1800 Wohnungslose sind der Stadt bekannt, viele kommen in Wohngruppen unter oder klopfen bei einer Notschlafstelle an. Etwa 50 Obdachlose werden aber auch in diesem Jahr versuchen, den Winter auf der Straße zu überleben."Wir schauen nach ihnen, wissen, dass sich einige im Bereich Dom, Hauptbahnhof, Hohenzollernbrücke aufhalten", sagt Norbert Krütt-Hüning vom Sozialamt der Stadt Köln. Niemand wird gegen seinen Willen gezwungen mitzukommen, allerdings schauen die Helfer schon, ob noch jeder Obdachlose Herr seiner Sinne ist. Manche bleiben aus Scham im Freien, andere können sich psychisch nicht auf eine Einrichtung einlassen, wieder andere haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen, weil sie beispielsweise aus dem Ostblock kommen. Für Bürger, die einen hilflosen Obdachlosen sehen, wurde eine Hotline eingerichtet, die 24 Stunden über besetzt ist: 0221 441026.

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