| Obdachlos im Winter |
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| Saturday, 03 December 2011 12:59 |
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Default text Wer im Winter keine Wohnung hat, braucht mehr denn je die Hilfe sozialer Einrichtungen. Die werden intensiv genutzt und sind deshalb stets auf der Suche nach Spenden und Unterstützern. In der Weihnachtszeit ist die Hilfsbereitschaft groß. Auf der Straße ist das Leben hart. Im Spätherbst, wenn die Temperaturen nachts oft unter den Gefrierpunkt fallen, wird die Wohnungslosigkeit mitunter lebensgefährlich. Obdachlosenheime, Suppenküchen und andere soziale Einrichtungen setzen sich dafür ein, um Betroffenen zu helfen. Die Landeshauptstadt Potsdam zählte nach Angaben der Stadtverwaltung bei ihrer jüngsten Erhebung im September 211 Obdachlose. In Brandenburg/Havel sind es nach offiziellen Angaben 52 Betroffene. Eine landesweite Obdachlosenstatistik aber fehlt nach Angaben des Brandenburger Sozialministeriums. Die Erfassung sei schwierig. Man vermute jedoch, dass sich die Mehrheit der Wohnungslosen auf die großen Städte der Mark konzentriere. Diese Tendenz bestätigt auch Karl-Ludwig Böttcher vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg. Die Anonymität der Großstädte ermögliche einen schnelleren sozialen Abstieg. „Auf dem Land ist ein Obdachloser schließlich bekannt wie ein bunter Hund.“ |














