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Wohnungslose brauchen weiter eine Anlaufstelle PDF Print E-mail
Friday, 16 December 2011 18:13
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In Städten wie Köln oder Düsseldorf gehören Obdachlose zum Straßenbild dazu. In Remscheid dagegen ist von dieser Problematik vordergründig wenig zu spüren. Das ist vor allem ein Verdienst der Beratungsstelle für alleinstehende Wohnungslose.Seit 2000 besteht die Einrichtung in Remscheid. Die Caritas kümmert sich als "freier Träger" um diese gesetzliche Pflichtaufgabe, die zur Hälfte vom Landschaftsverband und von der Stadt Remscheid finanziert wird."Und ich hoffe, das bleibt auch so, wenn demnächst alles auf den Prüfstand kommt", sagt Caritas-Vorsitzender Werner Fußwinkel. Die Zahl derer, die die Beratungsstelle aufsuchen, liege pro Jahr konstant bei gut 300. Zwei Sozialarbeiterinnen und eine Verwaltungsangestellte helfen bei der Bewältigung des Alltags, unterstützen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, regeln finanzielle Angelegenheiten und vermitteln Kontakte zu weitergehenen Hilfen (Sucht- oder Schuldnerberatung). "Im statistischen Handbuch der Stadt sind nur diejenigen erfasst, die bei der Stadt offiziell als wohnungslos gemeldet sind", erklärt Fußwinkel. "Diese Zahl ist natürlich wesentlich niedriger." Und Sozialarbeiterin Ute Schlichting ergänzt: "Viele schlüpfen einfach bei Freunden unter und werden nicht erfasst."

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