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Organisation „La Strada“ in Alsfeld kümmert sich um Frauen, Männer und Paare ohne Wohnung, 50 Menschen werden insgesamt betreut.20 Prozent der obdachlosen Menschen sind weiblich und 80 Prozent männlich. Es kann viele Gründe geben, weshalb es möglich ist, seine Wohnung zu verlieren - durch plötzliche Wohnungskündigung, Stress in der Partnerschaft, psychische Erkrankungen, Alkohol oder Drogenabhängigkeit, Arbeitslosigkeit oder verheerende Schicksalsschläge. Es kann jeden treffen, und wenn es so weit ist, kann man es nicht verhindern, weil man nicht darauf vorbereitet ist. Aber „La Strada“, die Wohnungsnotfallhilfe der diakonischen Werke, die in Alsfeld stationiert ist, hat dies alles bedacht.hr Name leitet sich von dem Film „ La Strada“ aus den 50er Jahren von Frederico Fellini ab. Es ist ein Drama des Neorealismus, in dem das bittere Leben auf der Straße dargestellt wird und der wörtlich übersetzt die Straße heißt. Weil sich „La Strada“ als eine mögliche Kreuzung dieser Straße der Obdachlosen sieht, kam dieser Name zustande. Sie bietet jedem Obdachlosen, egal ob Vorstrafen oder Abhängigkeit, alt oder jung, Mann, Frau oder Ehepaar, seit dem ersten Januar 1996 Beratung und die Möglichkeit, ein schön eingerichtetes Zimmer für bis zu drei Monate zu bewohnen und individuelle Hilfe zu erhalten.
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