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Wednesday, 21 December 2011 08:15 |
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Bad Hersfeld. Der starke Wind peitscht den Regen gegen den sandfarbenen Flachbau in der Friedloser Straße. Drinnen erstreckt sich ein mintgrüner, langer Flur durch das gesamte Gebäude. An den kahlen Wänden hängt vereinzelt Weihnachtsdekoration. „Es ist sicherlich keine Luxusunterkunft“, sagt Werner Steidel, Fachbereichsleiter Bürgerdienste bei der Stadt Bad Hersfeld, im Hinblick auf die Notunterkunft. „Aber die neun Zimmer sind mit dem ausgestattet, was man zum Leben braucht.“ Zwei Betten, Toilette, Waschgelegenheit und ein Heizlüfter gehören in jedes Zimmer. Hausmeister Klaus Kremer hat im Vorzimmer seines Büros zudem noch eine Waschmaschine stehen.„Jeder der in Bad Hersfeld obdachlos ist, hat einen Anspruch auf Unterbringung“, erklärt Steidel. Und mit den Notunterkünften komme die Stadt dieser Verpflichtung nach. Um einen Platz in der Unterkunft zu bekommen, müssen sich die Notleidenden beim Ordnungsamt melden. Dort ist Rainer Michael Lepper für die Obdachlosenangelegenheiten zuständig. Nach einer Prüfung der Situation können die Betroffenen dann in eines der acht Zimmer - ein neuntes ist für polizeiliche Notfälle reserviert.
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