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Radevormwald- Wohnungslosigkeit vermeiden PDF Print E-mail
Written by RP-ONLINE   
Tuesday, 10 January 2012 22:11
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Die Trennung vom Partner, Probleme im Elternhaus, rückständige Mietzahlungen – das sind die häufigsten Gründe, seine Bleibe zu verlieren. Die Fachberatungsstelle für Wohnungsnot bittet alle Bürger, die Augen offen zu halten.Den klassischen Obdachlosen mit Schlafsack unter der Brücke gibt es in Rade nicht. Das ist die positive Nachricht, die Mirjam Thomaßen und Wilfried Fenner von der Fachberatungsstelle für Wohnungsnot im Caritashaus zu vermelden haben. Trotzdem gibt es viele Rader, die ihre Wohnung nicht halten können, dann aber lieber bei Freunden unterkommen, als sich fachliche Hilfe zu holen.Die Fachberatungsstelle arbeitet dezentral – für die 13 Kommunen in Oberberg gibt es in acht Städten einen festen Standort oder feste Sprechzeiten. "Das ist nötig, um die Wohnungslosen in den ländlichen Gegenden zu erreichen", sagt Fenner. 2010 (aktuelle Zahlen für 2011 liegen noch nicht vor) wurden in Oberberg 682 Personen betreut, die wohnungslos waren oder denen der Verlust der Wohnung drohte. Diese Entwicklung ist nach Angaben von Fenner immer das Ende der Fahnenstange – oft verbunden mit Arbeitslosigkeit, Schulden oder Sucht. Die Gründe seien vielfältig – die häufigsten: Trennung vom Partner, zerrüttetes Elternhaus, rückständige Mietzahlungen.

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