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Kein Obdachloser muss erfrieren |
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Written by RP Online
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Thursday, 02 February 2012 09:40 |
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36 Notschlafplätze bietet die Caritas Leverkusen an, 16 von ihnen werden im Schnitt genutzt. Bei Temperaturen um die minus 15 Grad in der Nacht ein lebensrettender Anlaufpunkt für Wohnungslose. Es wird noch deutlich kälter.Was sibirische Kälte bedeutet, wissen Obdachlose am besten: Sie sind ihr schutzlos ausgesetzt. Das ist jetzt, wenn die Temperaturen selbst tagsüber bei minus acht Grad (gefühlt minus 13) liegen und nachts nicht über gefühlte minus 15 Grad steigen, besonders gefährlich – die Obdachlosen können schlicht erfrieren.22 000 Menschen leben in Deutschland auf der Straße – wie viele es in Leverkusen sind, weiß auch die Caritas nicht genau: "Da gibt es eine hohe Dunkelziffer, manche sind auch nur auf der Durchreise", erklärt Sprecherin Gundula Uflacker. Fakt sei aber: "In unserer Nachtunterkunft stehen 36 Betten in Doppelzimmern zur Verfügung, im Durchschnitt waren im vergangenen Dezember und Januar 16 davon belegt." Hauptsächlich Männer nehmen das Angebot wahr. "Und sie werden immer jünger", sagt Uflacker.Prinzipiell sei jeder willkommen, niemand werde weggeschickt. In der Nachtunterkunft stehen Duschen zur Verfügung, Wäsche waschen können die Hilfesuchenden im Tagestreff – denn die Nachtunterkunft wird tagsüber geschlossen.
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