| Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut |
|
|
|
| Written by Dietmar |
|
Default text 1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinte Nationen, den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. Warum der 17. Oktober? Am 17. Oktober 1987 haben sich ganz viele Menschen aus allen Ländern der Welt auf einem Platz in Paris versammelt, um auf die vielen Opfer von Hunger und Gewalt aufmerksam zu machen. Der Platz heißt "Trocadero" - Platz der Menschenrechte. Eine Tafel wurde dort aufgestellt, um an diesen Tag zu erinnern. Auf der Tafel wird die Geschichte des 17. Oktober noch einmal erzählt. Und man kann lesen, was Père Joseph Wresinski zu Hunger und Armut gesagt hat: "Wo immer die Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden die Menschenrechte verletzt. Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen, ist heilige Pflicht." Michaela Hofmann, stellvertretende Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz und Referentin beim Diözesancaritasverband Köln, bekräftigte in einer Pressemitteilung am 6.10.2009: „Wir setzen große Hoffnung auf die neue Bundesregierung. Armut ist nicht das Problem eines Einzelnen und darf nicht individualisiert werden. Armut muss strukturell bekämpft werden. Menschen, die in Armut leben, bedürfen der Solidarität des Staates und dürfen nicht auf Tafeln und Suppenküchen angewiesen sein.“ |














