INFORMATIONEN FÜR WOHNUNGSLOSE, VON WOHNUNGSLOSIGKEIT BEDROHTE UND MENSCHEN MIT ARMUTSERFAHRUNG

Hilfe

Impressionen

We have 156 guests online

GTranslate

PartnerSlide

  • Sozin
  • Soziales Dorf
  • Schuppen 68
  • NischenThema
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Diakonie Diepholz
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk

soziale Nachrichten

  • Höhere Sozialabgaben für Leiharbeitsfirmen
    Die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, begrüßt die Entscheidungen von Landessozialgerichten, die in ihren Urteilen festgeschrieben haben, dass Leiharbeitgeber wegen unwirksamer...
  • Streitwert: 3,26Euro
    Hartz-IV-Empfängerin erstreitet höheres Fahrgeld.Durch zwei Gerichtsinstanzen wegen drei Euro und 26 Cent: Was nach kleinkrämerischer Rechthaberei und Zank ums Kleingeld klingt, dürfte für die Jobcenter...

Lage der Obdachlosen in Köln Winter 2009/2010 PDF Print E-mail
Written by Dietmar   
Thursday, 25 March 2010 07:25
Default text

Bericht eines Betroffenen aus Köln

Die Stadt Köln hat laut Bürgeramt ca. 2000 als OFW gemeldete Personen, Es gibt jedoch nur für ca. 40% von ihnen die Möglchkeit der Unterbringung. Der Rest der Obdachlosen muss auf "Platte" übernachten. Es gibt zwar auch ein Angebot der Caritativen Stellen an Notschlafplätzen, doch deren Kapazität ist mit jeweils ca. 10 - 12 Personen begrenzt.
Während der letzten 3 Wochen, in denen die Temperaturen entsprechend gesunken sind, war die Lage dann noch etwas gespannter, zumal ja auch das "Tief Daisy" einen erheblichen Anteil hatte. Für das letzte Wochendende war noch eine Verschärfung der Probleme befürchtet worden. Entgegen der Prognosen des Wetterdienstes war es nicht kälter als die übrigen Nächte zuvor. Für Leute die draußen schlafen müssen, war es also nicht schlimmer als sonst auch. Es ist jedoch nicht allein die Kälte das Problem, sondern auch die Feuchtigkeit, d.h.die gefühlte Temperatur erscheint um 3-4° frostiger. Obdachlose sind dann auch mehr in den Passagen anzutreffen, diese bieten besseren Schutz vor der jeweilligen Witterung.
Köln ist in dieser Hinsicht sehr tolerant. Kaum ein Geschäft macht von einer Strafanzeige Gebrauch. Vereinzelt jedoch kann es vorkommen, dass man Ärger bekommt. Das betrifft jedoch nur solche Personen, die den Platz verschmutzt hinterlassen.
Passanten versorgen zum Teil solche Menschen die nachts draußen schlafen müssen mit Essen und Getränken. Im Gegensatz zu anderer Städten in NRW kann man sagen, geht es den Obdachlosen hier gut. Das Ordnungsamt selber gibt ebenfalls Rat, wo man eventuell unterkommen kann,jedoch ist die Übernachtung in den U-Bahn-Stationen nicht erlaubt.Auch wenn man immer wieder das Gegenteil davon hört.
Wer gesundheitliche Probleme hat, kann sich an den Medizinischen Dienst im SKM am Bahnhofsvorplatz wenden. Dort bekommt er auch im entsprechenden Rahmen Hilfe angeboten.

(Dietmar Mathies)

Comments (0)
Only registered users can write comments!
 

administrated by Hamann Webdesign

Creative Commons