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Anstrengung für gesellschaftliche Anerkennung |
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Ein Team aus Obdachlosen radelt vom Bodensee nach Hamburg und macht Station in Beverungen. Margot Glunz (60) ist auf den ersten Blick nicht zu beneiden. Sie radelt innerhalb von 15 Tagen 1.315 Kilometer durch Deutschland. Ständig hat die Hamburgerin mit Schietwetter zu kämpfen. Ihre Mitstreiter sind zehn Obdachlose. Übernachtet wird meist in Turnhallen, die freundliche Gemeinden zur Verfügung stellen. Auch in Beverungen. Das ist aber nicht überall so. "Wir sind arm, wir sind obdachlos, oder lange Zeit obdachlos gewesen, leben von Sozialhilfe und sind nicht einmal krankenversichert. Aber wir wollen zeigen zu, was wir fähig sind", erklärt die 60-Jährige. Sie selbst schläft nicht unter einer Brücke, Sie ist Geschäftsführerin des "CaFée mit Herz", ein sozialer Hafen für Obdachlose in St. Pauli. Ihre Besucher nennt sie respektvoll Gäste. Bis zu 350 Mittagessen werden täglich kostenlos an die Bedürftigen ausgehändigt. Finanziert wird die soziale Einrichtung durch Spenden. Dies ist auf der Deutschlandtour, die Margot Glunz gesondert organisierte, ebenso der Fall. Die Fahrräder und die Ausrüstung sind gesponsort, die roten Trikots zeigen die Logos der Sponsoren, ganz wie bei einem echten Radrennteam, bloß dass hier nicht um sportliche, sondern generelle gesellschaftliche Anerkennung geradelt wird. Diese besitzten die Wohnungslosen oder Sozialhilfeempfänger nämlich nicht. "Wer stellt schon jemand ein, der zehn Jahre ohne festen Wohnsitz in seinem Lebenslauf stehen hat", resümiert Margot Glunz trocken. "Dabei haben wir Leute mit ganz unterschiedlichen Begabungen im Team. Manche wechseln in acht Minuten den Schlauch des Hinterreifens."
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14. Berbertreffen Offenburg 05.-07. August 2011 St. Fidelis und Wärmestube Offenburg |
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Written by York Töllner
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„Baden-Württemberg 2020- zwischen
Wohlstand und Armut?“
„Soziale Kämpfe in Europa“
Freitag 05.08.2011
14 Uhr, St. Fidelis
„Soziale Kämpfe in Europa – ohne uns oder mit uns“ –
Diskussion mit VertreterInnen von Attac, Stuttgart 21, DGB, BBI/LAG Baden- Württemberg und vielen mehr.
17 Uhr, St. Fidelis
„Baden- Württemberg 2020 –zwischen Wohlstand und Armut?!!“
-Gespräch mit Brigitte Lösch (MdL, Bündnis 90/die Grünen)
und VertreterInnen der Betroffeneninitiative Offenburg, Landesarbeitsgemeinschaft und Bundesbetroffeneninitiative
21 Uhr
Musik- und Kulturabend in der Wärmestube/Studt mit Fernandos Band&more / palagi (independent rock)
Samstag 06.08.2011
10 Uhr, St. Fidelis
Ratschlag zu Sozialen Kämpfen & Baden- Württemberg 2020,
Strassentheater und – aktionen in der Offenburger Innenstadt
14 Uhr, St. Fidelis
Forum Kampagnen und Mobilizing in 2012/2013
18 Uhr
Grillfest in der Wärmestube/Studt
Musikabend mit dem Bettlerchor Freiburg
und Livemusik von hartz IV, Freiburg
Sonntag 07.08.2011
10 Uhr, St. Fidelis
Frühstück und Bilanz Berbertreffen 2011
Veranstalter: Betroffeneninitiative (BI) Offenburg, Landesarbeitsgemeinschaft (LAG), Bundesbetroffeneninitiative (BBI), Ursulaheim Offenburg, Vogesenstraße 1-3,
77653 Offenburg, tel 0781/9201-0
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Download Plakat zum Treffen, das Ihr ausdrucken, in Eurer Initiative / Eurer Einrichtung aufhängen und verbreiten könnt.
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Die etwas andere Stadtführung – Straßenkreuzer-Mitarbeiter zeigen Nürnberg aus der Perspektive von Armen und Obdachlosen
Schicht-Wechsel – die etwas andere Stadtführung, entstand in Zusammenarbeit von Straßenkreuzer-Mitarbeitern und Geographie-Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit Juni 2008 haben sich bereits Tausende Menschen von unseren Stadtführern Orte zeigen lassen, an denen man oft vorübergeht. Orte, die man in keinem Reiseführer findet. Gewöhnliche Plätze und Häuser, die Geschichten erzählen. Bei einem etwa zweistündigen Spaziergang besuchen Sie Anlaufstellen für sozial benachteiligte Mitbürger in Nürnberg.Menschen, die dort arbeiten, stellen sich und ihre Einrichtungen vor, und die Stadtführer berichten von ihren eigenen Erfahrungen. Wir ermöglichen Ihnen damit einen Blick in den Alltag von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung. [ausführlich]
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Emden Schüler laden Wohnungslose zum Essen ein |
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Written by Jürgen
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Saturday, 22 January 2011 11:53 |
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Klasse der Berufsbildenden Schulen I konnte Projekt mit Hilfe vieler Unterstützer umsetzen. Am Donnerstag trafen sich die jungen Leute mit Berbern im Lindenhof. Es gab Grünkohl.
Emden - Es hat geklappt. Den Schülern der Klasse 12 a der Fachoberschule Gesundheit und Soziales der Berufsbildenden Schulen I in Emden ist es gelungen, ihre Idee von einem Neujahrsessen für Wohnungslose umzusetzen. Gestern gab es Grünkohl im Lindenhof. 30 Berber haben die über den Tagesaufenthalt verkündete Einladung gerne angenommen und es sich gemeinsam mit den jungen Leuten - die ihr Essen selber bezahlt haben - schmecken lassen. Es wurde nicht nur gegessen, sondern auch viel miteinander geredet. Auf Augenhöhe - so wie sich die Schüler das vorgestellt hatten.
Möglich wurde die Aktion, weil viele Privatleute und Unternehmen dem Aufruf der Klasse gefolgt sind und Geld gespendet haben. "Es ist überraschend gut gelaufen", freut sich Schülerin Yvonne Frerichs. 1000 Euro sind zusammengekommen - ein zusätzlicher Betrag ist in Aussicht gestellt. Was nach der Abrechnung von der Summe übrig bleibt, wird dem Tagesaufenthalt gespendet. Doch es gab auch Unterstützung über das Bare hinaus. Astrid Löschen hat geholfen, indem sie den Lindenhof für das Neujahrsessen zur Verfügung gestellt hat. "Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen", sagt Lehrer Erwin Wenzel.
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Ein Netz gegen die Kälte |
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Per Facebook organisiert ein Berliner private Obdachlosen-Hilfe
Über 1000 Unterstützer zählt das gemeinnützige Netzwerk bislang
Nach drei Tagen ohne Schlaf setzt das Gehirn aus", sagt Serhad. Auf nichts könne man sich mehr konzentrieren. Nur auf die Kälte. Und aufs Überleben. Am Alex hatte der 45-Jährige seinen Lagerplatz. Für zwei Wochen lebte er dort, zwischen Zügen, Pendlern und Fressbuden. Dann kam Zoltan Dominic Graßhoff und nahm den Obdachlosen einfach mit. Jetzt hat Serhad ein Dach über den Kopf. Möglich macht das eine private Initiative, die sich über das Online-Netzwerk Facebook organisiert. Über 1000 virtuelle Unterstützer hat das Projekt mittlerweile. Doch für Initiator Graßhoff ist das immer noch viel zu wenig. Die Wände sind untapeziert, der nackte Fußboden ist notdürftig mit schmalen Läufern ausgelegt, im größten Zimmer der 100-Quadratmeter-Wohnung stapeln sich die Umzugskisten. Graßhoff und sein erster "Gast" Serhad beugen sich über Dutzende Kartons und sondieren die Sachspenden der vergangenen Wochen.
"Wärme mit Herz" hat der 36-Jährige seine private Kältehilfe genannt, die Wärmestube im Sprengelkiez in Wedding ist das erste Etappenziel. Langfristig träumt er von einer stillgelegten Industriehalle, die im Winter als erste Anlaufstelle für wohnungslose Berliner dienen soll - ein unbürokratisches Angebot für Menschen in Not. Graßhoff sieht sich als Moderator und Impulsgeber einer wachsenden Online-Community, die es satt hat, die Hände in den Schoß zu legen. "Gedacht - gemacht", lautet das Motto seiner Initiative, die es innerhalb von sechs Wochen schon erstaunlich weit gebracht hat.
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Wir möchten diese Initiative ausdrücklich unterstützen.
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Wärme mit Herz ist eine im Dezember 2010 auf Facebook enstandene BÜRGERINITIATIVE die es sich zum ZIEL gesetzt hat, ALLEN OBDACHLOSEN sowie Menschen in Not eine warme UNTERKUNFT zur Verfügung ZU STELLEN.
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Das Projekt entstand durch eine Begegnung mit einem Obdachlosen der keinen Platz bekommen hat und um Unterkunft bat. Es werden immer mehr Obdachlose und immer weniger Plätze. Kompensieren WIR das. Auch Du!
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Zurzeit arbeiten 55 Leute an dem Projekt und es werden täglich mehr! Es gibt bereits viele Anfragen freiwilliger Helfer, insbesondere zu Weihnachten. Eine sehr schöne Geste! Jeder ist eingeladen, jederzeit in jeglicher Form mitzumachen. Dies ist eine Bürgerinitiative...!!!
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In erster Linie profitieren die Obdachlosen Berlins und andere Notbedürftige Menschen davon. In zweiter Linie profitieren wir alle!
Denn wenn wir das Projekt erfolgreich am 31.03 in die Sommerpause schicken, haben wir bis dahin viele Menschen getroffen, die bereit sind auf Worte, Taten folgen zu lassen. Ebenso unterstützen wir und rufen dazu auf, den Blick zu unseren Nachbarn zu richten. Insbesondere in Polen gab es bis dato mehr als 50 Kältetote.
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Ziel ist : jedem einen Platz zur Verfügung zu stellen. In Berlin alleine fehlen mindestens 200 Betten - und diese Zahl ist sehr nüchtern!
Wir beginnen ersteinmal mit einem Laden und ca. 10 Schlafplätzen sowie einem Aufenthaltsraum, Küche,Bad und Büro. Sobald wir den ersten Anlaufpunkt haben - werden WIR weitere Wärmestuben innerhalb des Zentrums errichten.
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