| Ein Netz gegen die Kälte |
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Default text Per Facebook organisiert ein Berliner private Obdachlosen-Hilfe Über 1000 Unterstützer zählt das gemeinnützige Netzwerk bislang Nach drei Tagen ohne Schlaf setzt das Gehirn aus", sagt Serhad. Auf nichts könne man sich mehr konzentrieren. Nur auf die Kälte. Und aufs Überleben. Am Alex hatte der 45-Jährige seinen Lagerplatz. Für zwei Wochen lebte er dort, zwischen Zügen, Pendlern und Fressbuden. Dann kam Zoltan Dominic Graßhoff und nahm den Obdachlosen einfach mit. Jetzt hat Serhad ein Dach über den Kopf. Möglich macht das eine private Initiative, die sich über das Online-Netzwerk Facebook organisiert. Über 1000 virtuelle Unterstützer hat das Projekt mittlerweile. Doch für Initiator Graßhoff ist das immer noch viel zu wenig. Die Wände sind untapeziert, der nackte Fußboden ist notdürftig mit schmalen Läufern ausgelegt, im größten Zimmer der 100-Quadratmeter-Wohnung stapeln sich die Umzugskisten. Graßhoff und sein erster "Gast" Serhad beugen sich über Dutzende Kartons und sondieren die Sachspenden der vergangenen Wochen. "Wärme mit Herz" hat der 36-Jährige seine private Kältehilfe genannt, die Wärmestube im Sprengelkiez in Wedding ist das erste Etappenziel. Langfristig träumt er von einer stillgelegten Industriehalle, die im Winter als erste Anlaufstelle für wohnungslose Berliner dienen soll - ein unbürokratisches Angebot für Menschen in Not. Graßhoff sieht sich als Moderator und Impulsgeber einer wachsenden Online-Community, die es satt hat, die Hände in den Schoß zu legen. "Gedacht - gemacht", lautet das Motto seiner Initiative, die es innerhalb von sechs Wochen schon erstaunlich weit gebracht hat.
Wir möchten diese Initiative ausdrücklich unterstützen.
Denn wenn wir das Projekt erfolgreich am 31.03 in die Sommerpause schicken, haben wir bis dahin viele Menschen getroffen, die bereit sind auf Worte, Taten folgen zu lassen. Ebenso unterstützen wir und rufen dazu auf, den Blick zu unseren Nachbarn zu richten. Insbesondere in Polen gab es bis dato mehr als 50 Kältetote.
Wir beginnen ersteinmal mit einem Laden und ca. 10 Schlafplätzen sowie einem Aufenthaltsraum, Küche,Bad und Büro. Sobald wir den ersten Anlaufpunkt haben - werden WIR weitere Wärmestuben innerhalb des Zentrums errichten. |














