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Auf der Suche nach einem warmen Bett |
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Oldenburg - Letzte Nacht hatte er Glück: Ein Kumpel hat ihm einen Schlafplatz in seiner Wohnung angeboten. Warm und sicher ist es dort gewesen. Wo er die nächste Nacht verbringen wird? „Keine Ahnung.“ „Matsche“ plant nicht mehr. Das hat er schon vor vielen Jahren aufgegeben.
„Matsche“, wie er sich selbst nennt, ist obdachlos – es ist sein zwölfter Winter auf der Straße. Jetzt sitzt der 33-Jährige mit den rötlichen Haaren in der Tagesunterkunft der Diakonie an der Ehnernstraße, trinkt heißen Kaffee und gerät ins Plaudern. Erzählt von seinen Träumen. Von seinem Vagabundenleben. Und wie es ist, bei Minustemperaturen „in einer Penntüte“ (Schlafsack) unter freiem Himmel zu nächtigen.
„Es ist ein Klischee, dass es im Sommer angenehmer ist“, sagt „Matsche“. Natürlich: Man müsse keine Angst haben zu erfrieren. „Doch draußen schlafen ist niemals schön“, bringt es der gebürtige Westfale auf den Punkt.
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