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Obdachlos Lieber eisige Kälte als lästige Menschen PDF Print E-mail
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Kälte und Schnee bedeuten für Obdachlose Lebensgefahr. Wolfgang aus Kiel ist einer von ihnen.
 

Tagsüber sucht Wolfgang aus Kiel sich einen Schlafplatz.

Das Leben im Freien kann tödlich sein. Gerade sind in Polen 18 Menschen erfroren, die meisten von ihnen waren obdachlos. "Man muss in Bewegung bleiben", sagt Wolfgang. Der 57-Jährige ist in diesen Tagen ständig in Bewegung. Nachts hält ihn die Kälte sowieso wach. Also ist er unterwegs durch Kiels Straßen. Tagsüber sucht er sich einen Schlafplatz. Er weiß da einen alten Schuppen und ein halbes Dutzend Gartenlauben. Manchmal kommt er bei einem Bekannten unter, das allerdings macht er nur in der größten Not. "Ich kann nicht ertragen, wenn andere Leute mir zu nahekommen", sagt er. Frühstück, Mittagessen, Wärme holt er sich zumeist im Tagestreff der evangelischen Stadtmission.

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