| Immer mehr Jugendliche ohne Dach über dem Kopf |
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Default text Hagen. Die Zahl junger Erwachsener, die keinen festen Wohnsitz haben, nimmt zu. „Das ist alarmierend“, sagt Heike Orth, Leiterin der Wohnungslosenhilfe Schwelm der Diakonie Mark-Ruhr. „Das macht uns Sorgen.“ Aktuell betreut sie einen jungen Mann, 20 Jahre alt, der bereits mehrere JugendÂhilfsmaßnahmen durchlaufen hat und ohne Schul- und Berufsabschluss ist. Der Grund für seine Probleme liegt vor allem in der Erziehung. Er darf sich bei seinen Eltern nicht mehr aufhalten, da es Auseinandersetzungen mit dem Vermieter gab - er hat Hausverbot. Jetzt hält sich der 20-Jährige bei Bekannten auf und lebt vom Kindergeld. Mit der Regelung seiner behördÂlichen Angelegenheiten ist er völlig überfordert. „Schwierigkeiten im familiären Umfeld, kein SchulÂabschluss und häufig schon verschuldet - oft herrscht eine ziemliche PerspektivÂlosigkeit“, fasst es Heike Orth zusammen. Die ersten Hilfen, die sie leistet, sind existenzÂsichernd: eine Unterkunft für die nächste Nacht, eine ÂKrankenversicherung, finanzielle Ansprüche sichern. mehr |














