INFORMATIONEN FÜR WOHNUNGSLOSE, VON WOHNUNGSLOSIGKEIT BEDROHTE UND MENSCHEN MIT ARMUTSERFAHRUNG

Hilfe

Impressionen

GTranslate

PartnerSlide

  • Sozin
  • Soziales Dorf
  • Schuppen 68
  • NischenThema
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Diakonie Diepholz
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk

soziale Nachrichten

  • Höhere Sozialabgaben für Leiharbeitsfirmen
    Die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, begrüßt die Entscheidungen von Landessozialgerichten, die in ihren Urteilen festgeschrieben haben, dass Leiharbeitgeber wegen unwirksamer...
  • Streitwert: 3,26Euro
    Hartz-IV-Empfängerin erstreitet höheres Fahrgeld.Durch zwei Gerichtsinstanzen wegen drei Euro und 26 Cent: Was nach kleinkrämerischer Rechthaberei und Zank ums Kleingeld klingt, dürfte für die Jobcenter...

Krankheit bei Obdachlosen Krepieren auf der Straße PDF Print E-mail
Default text

Ein Netzwerk in Hamburg fordert bessere gesundheitliche Versorgung für Wohnungslose. Das System sei nicht auf sie ausgerichtet, erst recht nicht für Sterbende. Wenn in Hamburg ein Obdachloser stirbt, landet er meist auf dem Obduktionstisch von Klaus Püschel. "Da es in den seltensten Fällen Freunde, Angehörige oder Hausärzte gibt, die etwas zur Krankengeschichte des Menschen aussagen können, muss ich die Todesursache ermitteln", sagt der Direktor der Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf. Im Schnitt obduziert er einen Obdachlosen pro Woche. "Damit kommen wir natürlich einen Schritt zu spät." Um diesen Schritt zu vermeiden und die gesundheitliche Versorgung obdachloser Menschen in Hamburg zu verbessern, hat Püschel gemeinsam mit Ärzten und Mitarbeitern der Wohnungslosenhilfe eine Broschüre herausgegeben. Darin kritisiert das Netzwerk das bestehende Gesundheitssystem: Es sei auf kranke und sterbende Wohnungslose nicht ausgerichtet. Bis heute gibt es kaum Statistiken zur Obdachlosigkeit in Deutschland. Schätzungen zufolge leben in Hamburg 2.000 alleinstehende Wohnungslose in öffentlicher Unterbringung, weitere 1.029 Menschen auf der Straße. Die Dunkelziffer wird höher geschätzt.

[mehr lesen]

Comments (0)
Only registered users can write comments!
 

administrated by Hamann Webdesign

Creative Commons