| Ich war beim 6. Treffen der Menschen mit Armutserfahrung |
|
|
|
|
Default text
Protokoll zur Nationalen Armutskonferenz (nak) am 14. und 15. September 2011 in Berlin von den Teilnehmern Herr Schröder, Herr Dammer und Herr Witte (Wohnheim Michaelshofen)
Erster Tag
Einführung in die Strategie von 2020 durch Frau Schmidt (MAIS) - Verringerung der Armut um 25 %, z.Zt. ca. 20 Millionen Kinder von Armut betroffen - Feststellung der von Armut Betroffenen wird über Massenerwerbslosigkeit definiert
- Forderung nach 40 % Hochschulabsolventen Der Vortrag von Frau Schmidt lief geordneter ab. Sie übte auch Kritik am der Umsetzung der 2020-Strategie, konkrete Lösungsvorschläge wurden jedoch nicht vorgestellt
Danach Einstieg in die AG`s Gruppe 1: Strategie 2020 und die Möglichkeiten der politischen Arbeit mit Frau Biehn (ca. 30-35 Teilnehmer)
Zweiter Tag Plenum der Arbeitsgruppen, Zusammenfassung wird seitens der Veranstalter per E-Mail nachgereicht § Vortrag von Gabi Zimmer (Die Linke)
Vortrag von Holger Winkler (BM für Arbeit und Soziales)
1. Bekämpfung der Altersarmut durch Zuschussrente 2. Leistungen für Kinder aus unterprivilegierten Verhältnissen
3. Bessere Integration von Migranten (Qualifikationsgemäße Beschäftigung)
Vor Zusammenfassung verließen wir die Veranstaltung (Überdruss wegen der Selbstdarsteller)! Subjektive Bewertung der Teilnehmer aus Haus Segenborn (Herr Schröder, Herr Dammer, Herr Witte)
Organisation:
- suboptimal, weil die zeitliche Ansetzung der AG`s an den Beginn solch einer „Konferenz“ gesetzt werden sollte!
- Gespräche und Diskussionen die aus den AG`s entstehen, würden den weiteren Verlauf, z. B. Vorträge, nicht oder weniger stören, da sich Gesprächspartner separieren würden Moderation:
- Das undisziplinierte Verhalten des Auditoriums bekam die Moderatorin am ersten Tag „nicht in den Griff“ Erst am zweiten Tag griff sie (aufgrund von Hinweisen aus den AG`s) sehr gut durch.
Auditorium: - Sehr sehr sehr undiszipliniert!!! - Sehr viele Selbstdarsteller!!!
- Zu jedem Beitrag, z.B. ein Zwischenruf: „Ich hab da ne Lischte“ (siehe Karikatur) Ein Teilnehmer sagte immer wieder „Ich habe da eine Liste“, kam jedoch nicht dazu diese Vorzutragen, da er immer wieder unterbrochen wurde.
Referenten: - Frau Schmidt , MAIS NRW: sehr sachlich, informativ und selbstkritisch, was ihre Möglichkeiten betrifft! - Frau Zimmer, MDEP: Worthülsen!!! - Herr Winkler, BM für Arbeit und Soziales: absolut trockenes Vorlesen der aktuellen Situation! Er wurde von einer „Selbstdarstellerin“, bevor er sein „Referat“ beginnen konnte, nach seiner Qualifikation gefragt. Darauf antwortete er mit dem Hinweis, dass er als Beamter keine persönlichen Haltungen, bzw. Meinungen in seine Arbeit einfließen lassen dürfe! Dazu Jörg Asmussen, beamteter Staatsekretär im Bundesfinanzministerium, jetzt EZB, im Stern am 15.09.11, Seite 52: „Überlebensregeln für politische Beamte: Du bekommst viel Macht, darfst sie aber nie zeigen. Die Bürger müssen glauben, dass Politiker entscheiden und Beamte nur ausführen. – Haben Sie Macht, Herr Asmussen?- Ich bereite politische Entscheidungen vor, aber ich treffe sie nicht!“
Erwartungen, vorher und nachher: - straffere Organisation - kein Aufstellen von Getränken und Essen während der Vorträge - Kontrolle der Teilnehmer (am 2. Tag waren nur noch 50 % anwesend) - Vorsicht vor Alibi-Funktionen gegenüber der Politik mit solchen Veranstaltungen! - Vorhaben von 2020 (Baroso und EU) ist durch EU-Rettungsschirm schon überholt
|














