INFORMATIONEN FÜR WOHNUNGSLOSE, VON WOHNUNGSLOSIGKEIT BEDROHTE UND MENSCHEN MIT ARMUTSERFAHRUNG

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    Hartz-IV-Empfängerin erstreitet höheres Fahrgeld.Durch zwei Gerichtsinstanzen wegen drei Euro und 26 Cent: Was nach kleinkrämerischer Rechthaberei und Zank ums Kleingeld klingt, dürfte für die Jobcenter...

Dies und Das
Unser Wunsch PDF Print E-mail
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Es ist an der Zeit, Dinge zu verändern.
Zeit, miteinander eine bessere Gesellschaft aufzubauen.
Wir brauchen eine Revolution der Werte in unserer Gesellschaft,
anstatt das Geld über den Menschen und die Natur zu stellen.

„Die besten Dinge im Leben sind nicht die,
die man für Geld bekommt.“

Albert Einstein


Vielen Dank für die Unterstützung in Form von Geld- und Sachspenden sowie für die Mitarbeit an unseren Internetportalen.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und ein friedliches Neues Jahr


Das Team des Armutsnetzwerks
 
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Written by Administrator   
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EUH sucht ehrenamtliche Übersetzer

Wir suchen Übersetzer, die an unserem Projekt „houseless 11-12“, einer Befragung derzeitig und ehemals wohnungsloser Menschen, mithelfen möchten. Diese Aktion soll im kommenden Winter 2011/12 in den 27 Ländern der Europäischen Union stattfinden.

Wir suchen vorerst Übersetzer für die Pressemitteilung und ein Faltblatt mit den Fragen in alle Sprachen der EU. In einer späteren Phase wird es notwendig sein, die gesammelten Informationen einheitlich ins Englische zu transferieren.

Das Ziel von "houseless 11-12" ist es, den obdachlosen Menschen Gehör zu verschaffen und die Politik mit den bestehenden Gesetzen und der Realität zu konfrontieren, um daraus politische Empfehlungen und Forderungen zu entwickeln.

"Houseless 11-12" wird von der European Union of Homeless (EUH), einer auf ehrenamtlicher Basis arbeitenden Organisation von ehemals und aktuell wohnungslosen Menschen organisiert. Die EUH wird vom belgischen Anti-Poverty Network (BAPN) unterstützt

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite www.eunion-of-homeless.org

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Obdachlosen - Uni PDF Print E-mail
Written by Maik Eimertenbrink   
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Freundinnen und Freunde der Obdachlosenhilfe,

mein Name ist Maik Eimertenbrink, ich arbeite zusammen mit dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit e. V. und der MUT Gesellschaft für Gesundheit mbH an einem Projekt mit dem Arbeitstitel "Obdachlosen-Uni". Das Projekt wird von der Stiftung Pfefferwerk finanziert.

Es geht bei diesem Projekt darum, herauszufinden, wie groß ein mögliches Interesse seitens von Obdachlosen und Bedürftigen an eine Art "Bildungseinrichtung für Obdachlose" ist. Dabei geht es nicht vorrangig darum, die "üblichen" Lehrinhalte bzgl. Hygiene und Selbsthilfe auf der Strasse etc. vorzutragen. Es geht vielmehr darum, dass evtl. sogar Obdachlose selbst (mit Hilfe von zur Seite gestellen Dozenten) "Vorlesungen" durchführen - und das in Ihrem gewohnten Umfeld.

Wie genau und ob soetwas angenommen wird - dies gilt es zu ergründen. Ich schicke Ihnen im Anhang mal einen Fragebogen, den wir so gern in Ihrer Einrichtung auslegen würden. Gern nehmen wir auch Tipps und Anmerkungen von Ihnen entgegen!

Download des Fragebogens

 
Wie kann man einem Obdachlosen helfen? PDF Print E-mail
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Die Obdachlosen tun mir echt so leid, wenn ich sie da sitzen seh,

ich weiß das sie aus verschiedenen Gründen in dieser Situation sind, aber kann ich ihnen vielleicht nicht ein bisschen helfen? z.B. eine Mahlzeit, bisschen Geld oder einfach mal Plaudern.

Ich kenne mich da nicht so recht aus und möchte mal wissen was ihr darüber denkt?

Oder Vorschläge?

Diese Frage wurde in gutefrage.net gestellt.

 
Fasching im Heim - Ein kurzer Roman PDF Print E-mail
Written by Oliver Wellmann   
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Wer schon mal in der Situation war, ganz plötzlich Arbeits- und Wohnungslos geworden zu sein, dem werden die folgenden Zeilen vielleicht bekannt vor kommen und nichts weiter als ein Schmunzeln abringen. Wer allerdings immer noch in seiner recht heilen Welt lebt und Obdachlose nur aus der U-Bahn, oder von der Strasse her kennt, der wird hier Informationen bekommen, die er, oder Sie vielleicht miemals haben wollte.

Prolog

„Dit hab ick doch gemacht jehabt, du Volleimer!“, schrie Günther, in seiner unnachahmlichen Art, bei der ihm der Sabber links aus dem, größtenteils Zahnlosen Mund heraus lief. Wobei ihm immer ein Stück Ravioli von Aldi im Bart klebte, die er so sehr liebte weil er sie kauen konnte.

„Ick hab der jesacht..., wat war dit jetzt noch...? Du machst mir immer janz bekloppt, du Idiot, wenn du mir so anschreist.“

„Wat?! Icke?!, schrie jetzt Steven, der zwar knapp 30 Jahre Jünger war, aber wegen seiner besonderen Fähigkeit Bier zu besorgen, nicht nur bei den Bewohnern des Linken Flügels des dritten Stocks, sondern eben auch bei Günther besonders beliebt war. „Ick hab jar nich jeschrien. Du bist schon bekloppt, dit iss allet.“

„Ick hab der jesacht...“, unterbrach ihn ihn Günther wieder, „Ich hab der jesacht..., wenn se mir dit Geld nu nicht jeben tut..., denn mach ick aber...,äh, warte mal, wat hab ick jetze jesacht?“

„Na mit die Olle, wejen dit Jeld“, wollte Steven helfen, ohne dabei die Lautstärke wirklich zu senken. „Die von Amt...“

„Bist du bekloppt?!“, kam jetzt wieder Günther. „Ick hab doch grade jesacht, dass ick...“

„Maaaaan, Fresse ihr beeden Hirnis“, schallte es plötzlich aus der Tür von Rudi, der sich in Feinrippunterhose und sonst gar nichts, am Türrahmen festhielt. “Iss erst zwölfe Mittachs und ihr blökt hier schon wieder rum..., ick hau euch beeden Heinis uff de Fresse!“

„Uff de Fresse“ war Stevens, wie soll ich sagen, Codewort. Nichts hatte seinen, knapp 20 jährigen, Geist so geprägt, wie die drei Worte „Uff de Fresse!“

Sein Körper spannte sich an, wie bei einem Raubtier, daß sich auf den Sprung auf eine Beute vorbereitete. Seine Augen wurden zu Schlitzen und man glaubte ein Glitzern aus Ihnen kommen zu sehen. Seine Fäuste ballten sich, so das die Knöchel ganz weiß wurden. Er atmete tief ein und dann explodierte es aus ihm heraus, daß selbst einem russischen Mafia Boss in dem Moment der Arsch auf Grundeis gegangen wäre.

„Altaaaaaaaaaaaaa! Wer hier wen eens uff de Fresse haut, wirst de gleich sehen!“

Dabei baute er sich, teilweise auf die Zehenspitzen gehend, vor ihm auf. „Ick hau dir so eene uff de Fresse, das dir die Pothese aus´m Arsch raus kommt...“ Dabei hatte er das Wortspiel mit der Pothese nicht beabsichtigt. Seine Faust mit den inzwischen Blutleeren Fingern zitterte vor Rudis Gesicht herum.

Alle die noch dazu in der Lage waren, im linken Flügel des dritten Stocks rissen ihre Türen auf. Weniger weil sie sich gestört fühlten, sondern weil es schlicht eine willkommene Abwechslung war.

„Ey, was iss denn da los, muss ich mir Sorgen machen?“, fragte mich Ronald.

„Nee, nee...“, meinte ich und öffnete die Tür.

„Dit iss nur ´ne janz normale Mittagsunterhaltung.“ Ich überlegte kurz, ob ich noch hinzufügen sollte, sich die Kollegen mal nachts rein zu ziehen, verzichtete dann aber, mit Rücksicht auf Ronalds, sowieso schon sehr blasse Gesichtsfarbe, darauf.

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