| Zur Geschichte der Wohnungslosenhilfe |
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| Written by Jürgen Scheffler |
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Die „wandernde Bevölkerung“ und die Gründung der Herbergen zur Heimat Die Fürsorge für die wandernden Handwerksgesellen als Arbeitsfeld der Inneren Mission begann mit der Gründung der „Neuen Gesellenherberge zur Heimath“ in Bonn durch den dortigen Gesamtverein für Innere Mission im Jahre 1854. Vorsitzender des Vereins war der Universitätsprofessor Clemens Theodor Perthes. Die Bonner Herberge diente als Modell für die Gründung ähnlicher Einrichtungen in anderen Städten und Gemeinden. Im Jahre 1899 gab es im gesamten Reichsgebiet 465 Herbergen zur Heimat, die über mehr als 16.000 Betten verfügten. 451 von ihnen gehörten dem „Deutschen Herbergsverein“ an, der im Jahre 1886 gegründet worden war. Erster Vorsitzender des „Deutschen Herbergsvereins“ war Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910). Aufgabe des Vereins war die Koordinierung der Herbergsarbeit. In seinen Hauptversammlungen widmete sich der Verein u.a. der beruflichen Aus- und Fortbildung der Hausväter in den Herbergen, die aus verschiedenen Brüderanstalten kamen. Die Gründung des „Deutschen Herbergsvereins“ war zugleich ein Beitrag zur Reorganisation des Herbergswesens im Kontext der Wandererfürsorge. |














