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Erste Termine der Obdachlosen Uni |
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
unsere "Obdachlosen-Uni" - die mobile Bildungseinrichtung von und für Obdachlose, Wohnungslose, Menschen mit Armutserfahrung und deren Sympathisanten, geht einen Schritt weiter. Wir haben nun erste Termine, erste Vorlesungen gestaltet und weitere Termine stehen an.

So findet am 12.4.2012 um 9.30 Uhr im Brückeladen in der Schnellerstr. 120 in 12439 Berlin (S-Bhf. Schöneweide) die Einführung in das Seminar "Was ist Philosophie" statt (siehe Anhang)
Am 16., 23. und 30. Mai , jeweils um 15 Uhr, finden die ersten drei Termine "Computer und Internet für Einsteiger" statt. Veranstaltungsort ist das Foyer des Grimm-Zentrums, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin-Mitte, Nähe S- Bhf. Friedrichstrasse.
Der Kurs ist (wie alle Kurse der Obdachlosen-Uni) kostenlos und richtet sich an einkommensschwache Menschen (insbesondere Wohnungslose), die wenig oder gar keine Erfahrung im Umgang mit Computern haben. Er soll die Möglichkeit bieten, sich langsam und ohne Druck mit Grundkenntnissen vertraut zu machen und diese zu üben . Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Klientel informieren würden, die Mail an ihr Netzwerk weiterleiten und uns selbst zu den Vorlesungen einmal einen Besuch abstatten. Gern stellen wir Ihnen das Projekt "Obdachlosen-Uni" in Ihrem Hause vor, entweder gleich "in der grossen Runde" oder ersteinmal den Mitarbeitern, ganz nach Wunsch.
Die Obdachlosen-Uni ist ein Projekt der Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit, der MUT Gesellschaft für Gesundheit mbH und der GEBEWO soziale Dienste. Weitere Projektpartner sind stets willkommen! Das Geld für die benötigten BVG-Tickets können sie übrigens aufgrund einer Förderung durch die Stiftung Pfefferberg erstattet bekommen.
Über Rückmeldungen freue ich mich unter 0176 20 36 29 31.
Viele Grüße und besten Dank!
Maik Eimertenbrink
Mitglied im Armutsnetzwerk
Anhänge:
Philosophie
Computer
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Obdachlosen-Uni - Die mobile Bildungseinrichtung |
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"Obdachlosen-Uni - Die mobile Bildungseinrichtung von und für Obdachlose, Wohnungslose, Menschen mit Armutserfahrungen und deren Sympathisanten"
im Rahmen der Eröffnung des neuen Brückeladens und des BEWs (Therapeutisch betreutes Einzelwohnen) Treptow-Köpenick statt. Sie finden den Brückeladen in der Schnellerstr. 120 in 12439 Berlin-Schöneweide.
Für Tombola, Führung, Ausstellung, leckeres Büffet und Zimtwaffeln ist ebenfalls gesorgt.
Kommen Sie gern vorbei, ich freue mich auf Sie! Und bringen Sie gern noch Freunde mit.
Die Obdachlosen-Uni finden Sie auch auf Facebook und Twitter:
http://www.facebook.com/pages/Obdachlosen-Uni-Berlin/147755445340088
https://twitter.com/#!/ObdachlosenUni
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Krank und arm: Medizinische Hilfe für Obdachlose in Karlsruhe |
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Die "Tür", eine Tagesstätte für wohnungslose Menschen in Karlsruhe, eröffnet noch in diesem Winter ein neues Behandlungszimmer für Obdachlose. Ab dann können sie sich dort von Ärzten einmal in der Woche kostenlos untersuchen lassen. In zwei weiteren Karlsruher Tagesstätten sind auch Untersuchungszimmer geplant. Ermöglicht werden sie von den Karlsruher Rotary-Clubs. Denn auch Menschen am Rande der Gesellschaft, haben ein Recht auf ausreichende medizinische Versorgung. "Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich die medizinische Versorgung von wohnungslosen Menschen als sehr schwierig gestaltet", sagt Uwe Enderle, Leiter des Tagestreffs "Tür" in der Kriegsstraße, im ka-news-Gespräch. Wohnungslose Menschen würden vom regulären Versorgungs- und Gesundheitssystem häufig nicht erreicht. Hierfür seien zwei Gründe ausschlaggebend: Zum einen seien die finanzielle Hürden für eine Behandlung hoch, zum anderen verhindere häufig Scham den Gang zum Arzt. So seien viele Wohnungslose, da sie Arbeitslosengeld II beziehen, krankenversichert, allerdings könnten sie sich anfallende Zuzahlungen für Medikamente und die Praxisgebühr oft nicht leisten. Wenn die Obdachlosen Arbeitslosengeld II beziehen, könnten sie sich die Praxisgebühr erstatten lassen. "Belege sammeln geht aber schlicht an der Lebensrealität dieser Menschen vorbei", so Endler. Zudem komme es immer wieder vor, dass Obdachlose mit abfälligen Bemerkungen von Mitpatienten im Wartezimmer oder dem Praxispersonal aufgrund ihres Aussehens und ihrer Verhaltensweisen diskriminiert würden. Wegen solcher negativen Erfahrungen würden sich viele nicht zum Arzt trauen.
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Mein Recht auf der Straße |
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Winfried Baumann, 2.v.r. Heidi Ott, u.l.

Beratungsrunde
Die Evangelische Obdachlosenhilfe e.V.(EvO) und der Künstler Winfried Baumann aus Nürnberg, möchten eine Anleitung zum Thema „Rechte und die Pflichten für Menschen, die auf der Straße leben“, erstellen. Vorbild ist der im Februar als Heftchen in London erschienene „Rights guide for rough sleepers“.
Das Heftchen sollte kein umfassendes juristisches Werk über die Rechte und Pflichten von wohnungslosen Menschen sein, sondern lediglich ein Hilfsmittel, um die wichtigsten, rechtlichen Situationen zu erläutern, die im öffentlichen Raum, eben auf der Straße, auftreten können. Übrigens eine Hilfe, nicht nur für die Betroffenen.
Die Aufstellung eines Fragenkatalogs war die erste Aufgabe, zu der sich am 23. Februar 2011 mehrere Betroffene mit Winfried Baumann und Heidi Ott (Evangelischen Obdachlosenhilfe) im Kunstraum des Ateliers des Künstlers, Untere Sterngasse 25 – 27, in Nürnberg trafen. Es war ein konstruktives Gespräch mit viel Umsicht und erfolgreicher Ideenfindung.
Die Gestaltung des geplanten Heftchens übernimmt Winfried Baumann, der seit 2001 Wohnsysteme für Obdachlose und andere urbane Nomaden baut. Unter der Marke urban nomads sind alle Projekte von Winfried Baumann zusammengefasst, die mit Mobilität, Behausung, Verpflegung und Fortbewegung zu tun haben.
In nächster Zeit wird es noch eine Einbindung von Polizei und eine Juristische Überprüfung durch die Rechtsexperten der Evangelischen Obdachlosenhilfe e.V. (Evo) geben. Die Heftchen sollen dann noch in diesem Jahr erscheinen und von den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe verteilt werden.
Wir werden über die Entwicklung des Projektes berichten.
Jürgen Schneider (Fotos W.Baumann)
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Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 21. – 29. Mai 2011 |
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Deutschland ist Spitze – Spitze im Alkoholkonsum, Spitze in den alkoholbedingten Erkrankungen, Spitze in den alkoholbedingten Todesfällen, Spitze in den alkoholbedingten Unfällen, Spitze in alkoholbedingter Kriminalität. Aktive, Mitwirkende und Träger der Aktionswoche Alkohol haben sich vor diesem Hintergrund für die eindeutige Botschaft der WHO entschieden: „Alkohol? Weniger ist besser!“ Wie schon angekündigt, greift die Aktionswoche Alkohol 2011 bewährte Elemente voriger Aktionswochen auf und entwickelt sie weiter, um die Aktivitäten vor Ort zu unterstützen. Mit alten und neuen Partnern werden die Aktiven erneut bundesweit darauf aufmerksam machen, dass Alkohol kein "Lebensmittel" ist.
Und auch international findet die Aktionswoche Alkohol inzwischen ein erstes Echo. Ebenfalls vom 21. bis 29. Mai werden das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sowie das Liechtensteiner Amt für soziale Dienste nationale Aktionswochen durchführen. In Deutschland lädt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen alle Institutionen, Einrichtungen, Betriebe, Verwaltungen und Initiativen im Gesundheits- und Sozialwesen ein, sich mit eigenen Veranstaltungen an der Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“ zu beteiligen.
Über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de werden alle wichtigen Informationen bereitgestellt: Veranstaltungsformate und Materialien für die Veranstalter (Logo, Plakate, Z-Card, Flyer) ebenso wie Hinweise zur Anmeldung und Durchführung einer Veranstaltung – und viel Wissenswertes zum Thema Alkoholkonsum.
Der Serverwechsel der „Aktionswoche Alkohol“ ist nunmehr abgeschlossen. Wie bei einem richtigen Umzug waren auch bei diesem großen Daten-Umzug verschiedene unvorhergesehene Verzögerungen und technische Verwicklungen zu bewältigen. Nun aber läuft alles reibungslos; wir freuen uns also auf Ihre Anmeldung!
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