| Wenig wandernde Obdachlose in Marktoberdorf |
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Default text Seit Margarete Schwarz das Obdachlosenheim in der Marktoberdorfer Saliterstraße nicht mehr leitet, finden dort durchreisende Obdachlose keine vorübergehende Bleibe mehr. Allerdings gibt es dafür offenbar auch keinen Bedarf in der Ostallgäuer Kreisstadt: «Die Nachfrage ist gleich Null», sagt Bürgermeister Werner Himmer. «Wir hatten seit über einem Jahr gar keine Anfrage. Anfragen gelangen über die Polizei, bei der sich «wandernde» Obdachlose melden müssen, an die Stadt. Die Kommune ist laut Jurist Stefan Mohr vom Landratsamt in einem solchen Fall verpflichtet, die Obdachlosen, die von der Polizei einen Berechtigungsschein erhalten, für drei Nächte zu beherbergen. «Es besteht aber keine Pflicht, dafür eine eigene Unterkunft zu unterhalten», so Mohr. «Notfalls können wir die Leute auch in einer Gaststätte einquartieren», ergänzt Himmer.In den vergangenen Jahren fanden diese im Dachgeschoss des städtischen Gebäudes in der Saliterstraße ein Domizil. Sechs Betten und ein kleiner Tisch hatten Platz. Duschmöglichkeiten gab es im Erdgeschoss. Die Betreuung der Obdachlosen sowie des Gebäudes hatte die gelernte OP-Schwester Margarete Schwarz über 30 Jahre lang inne. mehr lesen |














