| Mit „Moni“ neue Gemeinschaft erleben |
|
|
|
|
Default text Lüdenscheid. Mike ist ein richtiger kleiner Sonnenschein. Einer, der fröhlich in die Welt strahlt, der den Menschen voller Vertrauen begegnet. Einer, bei dem einem das Herz aufgeht. Aber nicht alles soll man dem eineinhalbjährigen Jungen sofort anmerken, meint seine Mutter. „Man muss ihm nicht gleich ansehen, dass er ein Kind von Hartz-IV-Empfängern ist“, sagt Tina. „Deshalb achte ich besonders auf seine Kleidung.“ Einmal in der Woche jedoch muss sich die 34-Jährige keine Gedanken darüber machen, was andere von ihr oder ihrem Kind denken. Montagsabends im Gemeindehaus der Erlöserkirche in Lüdenscheid kann sie so sein, wie sie ist: Weil hier dann Menschen zusammenkommen, die wie sie und ihre Familie auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Mit seinen 17 Monaten ist Mike der Jüngste in diesem Obdachlosen-Freundeskreis Lüdenscheid. „Siggi“ ist mit 73 Jahren der Älteste. Dazwischen: Männer und Frauen, die in ihrem Leben schon einmal gestrauchelt sind. Die ihre Arbeit verloren haben, hoch verschuldet sind, unter Alkohol- oder Drogenabhängigkeit leiden, auf der Straße leben mussten, als nicht mehr arbeitsfähig gelten oder verzweifelt einen Job suchen. Und für die die Hartz-IV-Reform nichts ändern wird im Leben. mehr lesen |














