| "Bemerkenswert positiv" ist nur die halbe Wahrheit |
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| Friday, 04 June 2010 19:08 |
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Default text Von Philip Volkmann-Schluck | Hamburger Abendblatt Hamburg. Mit Statistiken ist das so eine Sache. Interpretiert man sie zu sehr zum eigenen Vorteil, kann das nach hinten losgehen. So rühmte sich die CDU erst kürzlich mit "großen Erfolgen der Armutsbekämpfung": Der Sozialpolitiker Eckbert von Frankenberg betonte, es ergebe sich ein "bemerkenswert positives Bild". In Hamburg würden nur 13 Prozent der Bevölkerung als armutsgefährdet gelten, was deutlich besser als der Bundesdurchschnitt sei. Der Stadtstaat Bremen liege bei 22 Prozent. Doch abgesehen davon, dass nach dieser Rechnung immerhin 230.000 Menschen in Hamburg in finanziellen Nöten sind, entsprach die Jubelmeldung der CDU anlässlich des "Europäischen Jahres zur Bekämpfung der Armut" offensichtlich nur der halben Wahrheit: Denn in Sachen Armut steht Hamburg nur gut da, wenn man den bundesweiten Einkommensmedian zugrunde legt. |
| Last Updated on Friday, 04 June 2010 19:18 |














