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Ehrenamtspraxis eingerichtet |
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Written by Christine Krauskopf
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Thursday, 17 May 2012 04:43 |
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Schlechte Zähne, Ekzeme, Fußpilz – damit müssen sich Obdachlose oft herumquälen. Noch schlimmer sind nicht gewollte Schwangerschaften, die häufig auf der Straße vorkommen. Hoch ist die Hemmschwelle für Nicht-Sesshafte, in eine „normale“ Arztpraxis zu gehen. Auch haben Obdachlose selten das Geld für die Praxisgebühr bei der Hand.
Das wissen die Mitarbeiter des Roten Kreuzes im ostfriesischen Leer. Schließlich gibt es hier auch eine Obdachloseneinrichtung, das „Haus Deichstraße“.
In den Räumen des DRK hat nun Anfang Mai eine kleine, aber zweckmäßige eingerichtete „Ehrenamtspraxis“ eröffnet, die eine erste Anlaufstelle für Nicht-Sesshafte mit gesundheitlichen Problemen sein will. Mittwochs von 9 bis 12 Uhr ist die Krankenschwester Margit Klötzing vor Ort. Alle zwei Wochen kommen Dr. Almut Winter oder der Gynäkologe Dr. Klaus Gössel in die Praxis.
Das Angebot ist niedrigschwellig. Die Obdachlosen werden an niedergelassene Ärzte vermittelt. Und wenn es gilt, Verbände nach einer Behandlung zu wechseln, kann dies ebenfalls in der „Ehrenamtspraxis“ geschehen. Eine umfassende medizinische Versorgung gewährleistet die Praxis jedoch nicht.
Die Praxis finanziert sich über Spenden. Eine erste große Zuwendung stellte die Heinrich-Peters-Stiftung in Höhe von 5.000 Euro für das erste Jahr zur Verfügung. Weitere Sach- und Geldspenden sind willkommen.
(die ehrenamtlichen Mitarbeiter Margit Klötzing , Dr. Klaus Gössel und Dr. Almut Winther)
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Öffnet Tagestreff für Wohnungslose im Juli wieder? |
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Written by Yvonne Brandt
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Tuesday, 08 May 2012 09:31 |
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Der Rat hat die Entscheidung erneut vertagt. Erst in acht Wochen könnte Zustimmung für Zuschuss fallen. Ellen Weinebrod ist frohen Mutes, dass der Tagestreff des Beratungszentrums für Wohnunsglose an der Lutherstraße ab Sommer wieder von 6 Uhr morgens bis abends 20 Uhr durchgehend geöffnet ist. Zwar ist der Dringlichkeitsbeschluss der Grünen zum außerplanmäßigen Zuschuss mehrheitlich im Rat in der vergangenen Woche abgeschmettert worden. Dennoch glaubt die Geschäftsführerin der Diakonie, dass in dessen nächster Sitzung im Juli der Antrag angenommen wird.
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Flächendeckendes Angebot für Wohnungslose trotz weiter Wege im Kreis |
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Written by Ministerium NRW
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Friday, 04 May 2012 09:21 |
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Das nordrhein-westfälische Sozialministerium fördert ein Pilotprojekt im Oberbergischen Kreis zum Aufbau eines umfassenden Hilfesystems für wohnungslose Menschen. Sozialminister Guntram Schneider sagte heute (3. Mai 2012): "Flächenkreise mit weiten Wegen und dünner Besiedelung stehen bei der Wohnungslosenhilfe vor besonderen Fragen und Problemen. Mit dem Pilotprojekt wollen wir herausfinden, wie trotzdem ein flächendeckendes und wirksames Hilfesystem aufgebaut werden kann. Dies verspricht auch für andere Regionen unseres Landes sehr interessante Ergebnisse". Ziel ist ein dezentrales Angebot, das wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen überall im Oberbergischen Kreis bestmöglich erreicht. Außerdem soll herausgefunden werden, wie alle Akteure der Wohnungslosenhilfe im Kreis optimal zusammenarbeiten können. Dies sind insbesondere die Fachberatungsstellen in Gummersbach, Radevormwald und Waldbröl, die Anlaufstellen für das ambulant betreute Wohnen in Gummersbach, Waldbröl und Wipperfürth sowie die stationäre Einrichtung Haus Segenborn in Waldbröl. Außerdem werden unter anderem das Jobcenter, die Wohnungswirtschaft und städtische Stellen in das Pilotprojekt einbezogen.
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Wie NRW die Obdachlosigkeit bekämpft |
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Written by Stefan Laurin
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Sunday, 22 April 2012 11:22 |
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Eine nordrhein-westfälische Erfolgsgeschichte: Während bundesweit die Obdachlosenzahlen in den vergangenen Jahren gestiegen sind, sinken sie in NRW. Dafür gibt es gute Gründe. Die Zahlen sind auch nach Jahrzehnten noch erschreckend: 1975 waren in NRW 86.144 allein lebende Menschen obdachlos. Dazu kamen noch einmal 6561 Personen, die in Familien lebten. Mehr als jeder Tausendste war damals ohne eigene Wohnung, lebte in Notunterkünften und Obdachlosensiedlungen, die oft am Rand der Städte lagen. Schon die Adresse im Ausweis zu haben, war ein Stigma, das die Arbeits- und Wohnungssuche fast unmöglich machte.Heute, fast 40 Jahre später, hat sich die Situation verändert. 16.000 Menschen sind heute in NRW ohne Wohnung. Ein Rückgang von über 80 Prozent. Niemals nach dem Zweiten Weltkrieg war die Zahl der Obdachlosen so gering wie heute.
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Eine Portion Wärme, bitte |
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Written by Tobias Mühlenschulte
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Friday, 20 April 2012 10:00 |
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In der Caritas-Begegnungsstätte im Wilhelm-Sternemann-Haus bekommen Wohnungslose täglich ein Mittagessen. Der Blick auf die Speisekarte entfällt in der Teestube im Wilhelm-Sternemann-Haus. In der Begegnungsstätte für Wohnungslose an der Husemann-straße in der Altstadt wird gegessen, was auf den Teller kommt. Genörgelt wird nicht, die Männer (Frauen verirren sich nur selten in die Teestube) wissen eine ausgewogene , heiße Mahlzeit zu schätzen.Was der Spender Marienhospital aus seiner Personalküche anliefert, erfahren die Klienten und Mitarbeiter erst, wenn die großen Plastikboxen geöffnet werden, die täglich von der Augustinusgemeinde, zu der das Hospital gehört, angeliefert werden. An 365 Tagen im Jahr bekommen Wohnungslose etwas vernünftiges auf die Gabel. "Das ist immer eine Überraschung. Wir wissen nie, was kommt", sagt Friedhelm Berkenkopf, Sozialarbeiter im Wilhelm-Sternemann-Haus. Betreiber Caritas kommt gemeinsam mit der Vinzenz-Konferenz lediglich für die Betriebskosten im ehemaligen Aloysianum auf.
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