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FDP kritisiert Frau von der Leyen „Mehrausgaben für Kinder anderswo einsparen“
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Die FDP verlangt zusätzliche Sparanstrengungen von Arbeitsministerin von der Leyen (CDU). Bei einer Neuberechnung der Hartz-IV-Leistungen dürften für den Haushalt keine zusätzlichen Kosten entstehen, sagte FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger.

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Helfende Hände PDF Print E-mail
Written by Dietmar   
Thursday, 02 September 2010 09:54
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Die Sozial- und Umwelttage des Teletta Großgymnasiums Leer

Am 21. und 22.06.2010 fanden im Rahmen eines Schulprojektes des TGG Sozial- und Umwelttage statt. Unterstützt wurden die Aktivitäten durch das DRK , Kreisverband Leer e.V. "Haus Deichstraße". Die MitarbeiterInnen der Einrichtung gaben den jungen Menschen einen Einblick in ihren beruflichen Alltag. Es durfte auch in der sozialen Werstatt (Fahrradreparatur) und in der Kleiderkammer mitgearbeitet werden.

Das TGG bedankte sich für die freundliche Kooperation bei allen Beteiligten der Sozialeinrichtung. Auf der Homepage des Gymanasiums sind viele der Projekte mit Texten und Fotos dokumentiert. Ansehen lohnt sich.

 

Obwohl die Aktivitäten der Schüler sehr unterschiedlich waren, wird die Reaktion auf die Sozial- und Umwelttage in den meisten Fällen positiv bewertet. Im Ergebnis wünscht sich das TGG eine Wiederholung der Aktion "Helfende Hände" an den beiden letzten Schultagen des Schuljahres am 4./5. Juli 2011.

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Vorbildliche Hilfe aus einer Hand PDF Print E-mail
Written by York Töllner   
Sunday, 29 August 2010 10:54
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Vorbildliche Hilfe aus einer Hand

In Würzburg gibt es nun schon seit über 10 Jahren die Christophorus Gesellschaft.

Es handelt sich um den ersten ökumenischen Zusammenschluss niederschwelliger Dienste und Einrichtungen in dieser Gesellschaftsform.
Die Gründung dieser Gesellschaft entspricht dem erklärten Willen der katholischen und evangelischen Kirche von Würzburg und der von ihnen getragenen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonisches Werk mit dem Ziel, in der Hilfe für Not leidende Menschen ein wirkungsvolles Zeichen praktizierter Ökumene zu setzen. Um diesen kirchlichen Auftrag zu verdeutlichen, ist die Gesellschaft
nach dem heiligen Christophorus benannt. Unsere Einrichtungen beraten und betreuen Menschen, die in eine soziale Notlage oder seelische Krise geraten sind.

Jetzt ist aus der Zusammenarbeit von http://www.christophorus-wuerzburg.de/ und der FH Würzburg ein Flyer entstanden. Das Faltblatt kam mir vor einiger Zeit in die Hände, es ist ein Beispiel wie Hilfe an die Bedürftigen kommen kann. Der Handzettel klärt die dringensten Fragen, auch unter Einbeziehung von Beratungsstellen und Einrichtungen die nicht zur Christophorus Gesellschaft gehören. Der Flyer ist wie folgt gegliedert:

1. Erstberatung, Vermittlung, Aufenthalt - mit einem Extra für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre

2. Essen, Lebensmittel

3. Kleidung

4. Beratung, Übernachtung, Wohnen - mit einem Spezialangebot für Frauen

5. Ämter, finanzielle Grundsicherung

6. Gesundheitsvorsorge

7. Weitere Beratungsstellen - z.B. Schuldnerberatung

Das ist der beste Flyer, den ich je sah. Leider kann das Faltblatt nicht alles abdecken, es ist aber eine echte Hilfe für alle, die in Würzburg stranden.

York Töllner


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Streit um Unterkunft für Obdachlose PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Sunday, 22 August 2010 23:00
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Chemnitz. In Chemnitz ist ein heftiger Streit um den Ausbau eines Obdachlosenheimes entbrannt. Die Wohnungsgenossenschaft CSG wehrt sich gegen Pläne des Sozialamtes, wonach das Quartier in einem Ausländer-Wohnheim entstehen soll. Um das Erweiterungsprojekt zu stoppen, ist das Unternehmen mit einem Eilantrag vor Gericht gezogen. Die Stadtverwaltung reagierte empört.
Die CSG hat nach eigenen Angaben 3200 Wohnungen im zentrumsnahen Stadtteil Altendorf, wo die Unterkunft geplant ist. Das Wohnheim, in dem rund 60 Migranten und Asylbewerber leben, gehört der Stadt. Es befindet sich unweit mehrerer Wohnblöcke der Genossenschaft.

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“Gemeinsam zu Tisch” PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Sunday, 22 August 2010 15:15
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Bei herrlichem Sommerwetter startete am 21. August 2010 die Solidaritätstafel “Gemeinsam zu Tisch”.
Mit der gemeinsamen Tafel im Herzen Hannovers wurde im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ein deutliches Zeichen gegen die derzeitige gesellschaftliche Entwicklung gesetzt.
Caritas und Diakonie erleben in ihren Beratungsstellen und Einrichtungen tagtäglich die Lebenssituation von armen und benachteiligten Menschen. Deutlich nehmen wir die Zunahme von Armut und sozialer Ausgrenzung sowie die Grenzen der staatlichen, finanziellen Unterstützung wahr. Mit den aktuellen Sparbeschlüssen der Bundesregierung werden wieder die ärmsten der Armen zur Kasse gebeten.
An der 400 Meter langen Tafel zwischen Kröpke und Schillerdenkmal teilten Johanniter und Malteser ein schmackhaftes Essen aus. 1.000 Menschen hatten sich zusammengefunden zu einem gemeinsamen Mittagessen und gemeinsamen Gesprächen. Mit dabei: Sozialministerin Aygül Özkan.
Doch:

Warum gibt es diese Tafeln überhaupt?
Warum trifft man sich hier?
Warum gibt es diese Armut?
Lässt sich Armut wirklich mit Spenden und Benefizveranstaltungen bekämpfen?

Mit dem Rückbau staatlicher Sozialleistungen sowie der wachsenden Armut und Not, u.a. durch das System Hartz IV intensiviert, entstand die Notwendigkeit der Selbsthilfe, die zur Entstehung der Tafeln und anderer "Hilfe"-Einrichtungen geführt hat. Bei einem Sozialhilfesatz/Hartz-IV-Tagesminimum für Lebensmittel von 4,40 € erscheinen die Tafeln als unerlässlich, ebenso wie die damit verbundene ehrenamtliche und 1 Euro Arbeit. Die für dieses System der "Armutsindustrie" Verantwortlichen inszenieren Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit für eine menschenverachtende Wirtschafts- und Sozialpolitik, die sich mit Spenden und Almosen gerade nicht auffangen lässt.
Die wachsende Zahl der Tafeln (z.Zt. über 800 in Deutschland) stellt eine "neue" Form der Grundversorgung dar, die zur festen Größe in diesem System der "Armutsindustrie" geworden ist.
Der Staat entzieht sich zunehmend aus seiner im GG verankerten Verantwortung für die existentielle Daseinsvorsorge. In ihrer bisherigen Funktion helfen die Tafeln lediglich dieses System zu stützen und aufrecht zu erhalten: Sie verfestigen es sogar und lassen es selbstverständlich scheinen, obwohl die Menschen, die dort arbeiten es gut meinen mögen.
Rechtsanspruch auf elementare Grundversorgung statt Brosamen von des Herren Tisch!
Das RaHmenprogramm bildeten die Kunsthausierer Gleitze und Sievers, die Big Band „Windband Project“ der Musikschu le und eine afrikanische Sambagruppe.
Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirche , der Diakonie und der Caritas, Vertreter von Stadt und Land sowie Aktivisten von Betroffeneninitiativen, wie der Straßenzeitung Asphalt aus Hannover, des Webportals Berber-Info aus Sulingen, dem Bündnis Arbeitssuchender aus Celle, der Alleinerziehendenarbeit im Kirchenkreis Bramsche, die leitende Ärztin der Straßenambulanz Hannover und ein Vertreter des Projektes Fairkauf Hannover kamen zu Wort.
Für musikalische Untermalung war “Hakuna Matata” zuständig..

Ein überaus gelungener Tag.

20112011Bischofvikar JantzenBischofvikar JantzenDie TafelDie TafelDr.Ursula LangeDr.Ursula LangeEinladungEinladungFrageFrageSambaSambaSambatruppeSambatruppeSozialministerin Sozialministerin
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Last Updated on Sunday, 22 August 2010 22:10
 
Zeichen der Landstrasse 8 PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Wednesday, 18 August 2010 09:35
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Das gab's vor 20 Jahren.


In Deutschland gab es 2008 insgesamt etwa 860.000 Wohnungslose. Allerdings sind diese Zahlen in keiner Bundesstatistik erfasst (lediglich Nordrhein-Westfalen führt seit den 60er Jahren eine Obdachlosenstatistik). Bundesweit gibt es eher Schätzungen, die von Wohlfahrtsverbänden aufgestellt wurden. Nach Schätzungen gibt es derzeit etwa 19.500 Betroffene in Nordrhein-Westfalen, davon rund 6.500 Einpersonenhaushalte, die zum Teil in Ersatzwohnungen, überwiegend aber ohne eigene Wohnunterkunft in Sozialeinrichtungen (Gemeinschafts- und Notunterkünfte, Frauenhäuser etc.), bei Freunden und Bekannten oder auch ganz ohne Unterkunft leben, und rund 4.500 Mehrpersonenhaushalte, die in der Mehrzahl als Nutzungsberechtigte in bereitgestelltem Ersatzwohnraum leben. Die jeweiligen Zahlen variieren stark: Laut Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe lebten 2005 rund 345.000 Wohnungslose in Deutschland. Davon seien 144.000 Alleinstehende, 148.000 hätten Partner oder Kinder. 53.000 seien deutschstämmige Aussiedler, die in Übergangsquartieren Zuflucht gefunden haben.


Wenn ein Mensch gegen seinen Willen ohne Obdach im Freien leben muss, also nicht über eine Unterkunft verfügt, die Schutz gegen die Witterung bietet, Raum für die notwendigsten Lebensbedürfnisse lässt und die auch sonst den Mindestanforderungen an eine menschenwürdige Unterbringung entspricht, muss ihm die Polizei- und Ordnungsbehörde ein vorübergehendes Unterkommen einfacher Art zur Verfügung stellen.

 

Die Bundesrepublik Deutschland hat die UNO-Menschenrechtsdeklaration, die das Recht auf soziale Sicherheit, Arbeit und Wohnung festschreibt, unterzeichnet. Diese wurden auch in die Landesverfassungen von Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bremen aufgenommen. Ein Bürgerrecht auf Arbeit ist jedoch im Grundgesetz nicht zu finden. Der Hauptgrund für den Verzicht hierauf ist darin zu sehen, dass der Grundrechtsteil des Grundgesetzes nur Rechte enthält, die vor ordentlichen Gerichten einklagbar sind

Seit am Stadtrand vier große Einkaufszentren geöffnet haben, laufen den Geschäften in der einzigen Fußgängerzone der Stadt die Kunden weg. Es ging um mehr Parkplätze, längere Öffnungszeiten und ein schönes Stadtbild. Das, waren sich die Händler einig, wird durch die Anwesenheit der Obdachlosen verschandelt, die sich jeden Tag zwischen zehn und 14 Uhr an der Schloßkirche treffen. Sie bekommen hier Frühstück und Mittagessen.

Auch erwerbsfähige Nichtsesshafte müssen für den Träger erreichbar sein, damit ggfs. eine Eingliederung erfolgen kann. Es bestehen keine Bedenken, die Erreichbarkeit zu bejahen, wenn eine tägliche Vorsprache bei einer Betreuungs- oder Beratungsstelle für Nichtsesshafte oder einer ähnlichen Stelle (z. B. eine Betreuungsstelle für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten) erfolgt.

Nach Angeben der Bundesagentur für Arbeit erhielten im März 2010 6.187.000 Menschen Leistungen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts. Danach waren 3.183.000 oder 51 Prozent in der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende arbeitslos gemeldet. 3.004.000 Personen oder 49 Prozent bekamen Leistungen, ohne arbeitslos zu sein.

Eine Diskriminierung von Obdachlosen wurde vor vielen Jahren verboten, seit dem finden sich nur noch selten Personalausweise mit dem Eintrag "ohne festen Wohnsitz" . Das war jedoch der einzige Fortschritt. Auslagerung der Zahlstellen aus den Ämtern, denn dort werden Obdachlose oft als störend empfunden, sind üblich. Die Notunterkünfte werden bewusst an den Ortsrand und somit auch räumlich an den Rand der Gesellschaft gelegt.

Schluss.

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Last Updated on Tuesday, 31 August 2010 20:20
 
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